Die Kyocera Corporation hat angekündigt, im November 2026 mit dem Verkauf eines neuen Tintenstrahl-Druckkopfs mit zirkulierendem Tintensystem für den Etiketten- und Verpackungsdruck zu beginnen. Der Druckkopf unterstützt weiße Tinte, Lacktinte1 und Folienveredelung2. Da dieses Produkt ein erweitertes Spektrum an Tintenviskositäten abdeckt und Hochgeschwindigkeitsdruck ermöglicht, reagiert es auf die steigende Nachfrage nach vielfältigen dekorativen Effekten im Etiketten- und Verpackungsmarkt.
Ohne Verpackung ist alles nichts, ließe sich sagen – oder zumindest vieles weniger sicher, ansprechend, begehrlich. Dass manche Marken regelrecht strahlen, verdanken sie eben jener Hülle, die – mal konstant selbstähnlich, mal behutsam überarbeitet – einen visuellen wie haptischen Fixpunkt bietet. Vier Vertreter besonders prägender, historisch tief verwurzelter Marken lädt das Deutsche-Verpackungsmuseum am 29. Oktober zur 29. Ausgabe des traditionsreichen Verpackungsdialogs nach Heidelberg.
Abbildung: Yasaman Abedini/Unsplash
Was als rein technische Entscheidung begann, hat sich für Sade Ofset Packaging & Label, Türkei, zu einer strategischen Weichenstellung für die Zukunft entwickelt. Der auf Schokoladenverpackungen, Nassleimetiketten und hochwertige Verpackungslösungen spezialisierte Betrieb aus Istanbul setzt heute Prinect Production der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) als zentrale Plattform für die digitale Steuerung der Druckproduktion ein. Vorstufe, Druck und Produktionsplanung sind durchgängig vernetzt, Produktions- und Qualitätsdaten werden automatisiert erfasst.
Windmöller & Hölscher (W&H) stellt mit Oneflex eine neue CI-Flexodruckmaschine für den Druck flexibler Verpackungen vor. Bei der Entwicklung standen die Anforderungen im Verpackungsdruck im Mittelpunkt: hohe Druckqualität, zuverlässige Leistung und eine einfache Bedienung. Oneflex verfügt über ein neu entwickeltes Druckwerk und eine modulare Bauweise, die eine Anpassung an unterschiedliche Produktionsanforderungen ermöglicht. Besonderes Augenmerk wurde zudem auf die Zugänglichkeit und die Bedienfreundlichkeit der Maschine gelegt.
Die Investorensuche für die Pralinenschachtel-Manufaktur Walter Verpackungen aus Offenbach am Main ist angelaufen. Ziel ist es, die langfristige Fortführung und wirtschaftliche Stabilisierung des Unternehmens sicherzustellen. Alexander Eggen vom Frankfurter Standort der deutschlandweit aktiven Kanzlei Schultze & Braun zeigt sich als vorläufiger Insolvenzverwalter vorsichtig optimistisch, einen Investor für das Unternehmen zu finden.
Abbildung: Schultze & Braun
Makellos war gestern? In einer zunehmend digitalen Welt wächst die Sehnsucht nach Echtheit, Individualität und haptisch erlebbaren Dingen. Das Trendteam des Oberflächenspezialisten Leonhard Kurz hat untersucht, wie sich dieser gesellschaftliche Wandel auf Farben, Materialien und Verpackungen auswirkt. Auf der Luxe Pack Monaco zeigt das Unternehmen vier aktuelle Designtrends, präsentiert im bereits mehrfach ausgezeichneten Format der „60º number three – creative boxes to inspire“.
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und die Pfenning-Gruppe haben eine Kooperation für integrierte Lösungen im Bereich der pharmazeutischen Verpackungsproduktion geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Produktion, Verpackung und Logistik zu einem durchgängigen End-to-End-Prozess zu verbinden und in diesem System neue Potenziale für Effizienz, Transparenz und Compliance in regulierten Lieferketten zu erschließen. Die Kooperation knüpft unmittelbar an die auf der interpack 2026 vorgestellte Strategie von Heidelberg an, sich als End-to-End-Systemintegrator für die gesamte Wertschöpfungskette der Verpackungsproduktion zu positionieren. Der Fokus liegt dabei auf Prozessen, die dem Druckprozess vor- und nachgelagert sind.
Einen Monat nach dem Inkrafttreten der europäischen Verpackungsverordnung PPWR fällt die erste Bilanz aus der Verpackungsindustrie kritisch aus. Eine Blitzumfrage des Industrieverbands Papier- und Folienverpackung (IPV) unter seinen Mitgliedsunternehmen zeigt deutlich: Viele Betriebe hatten sich zwar intensiv und gut vorbereitet, in der Praxis treffen sie aber auf widersprüchliche Auslegungen, immer neue Kundenfragebögen und ungeklärte Zuständigkeiten. Die Folge sind erhebliche Zusatzkosten und ein hoher Einsatz von Personal in Vertrieb, Arbeitsvorbereitung, Compliance und Stammdatenpflege.
Sappi Europe erweitert sein Portfolio um Parade Face Edge, ein einseitig gestrichenes, halbmattes Papier für Selbstklebeetiketten auf Produkten, die mit Ölen und Fetten in Kontakt kommen können. Das neue Etikettenpapier mit einem Flächengewicht von 80 g/m2 kombiniert einen fettbeständigen Faserrohstoff mit einer fortschrittlichen Beschichtungstechnologie. Diese Konstruktion bietet Schutz vor Fett auf der Etikettenoberfläche und trägt gleichzeitig dazu bei, das Eindringen von Öl über die Schnittkante des Etiketts zu verhindern.
Das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) lädt alle Akteure aus der Wertschöpfungskette Verpackung am 3. und 4. Dezember 2026 zu einem kraftvollen und hochaktuellen Jahresabschluss in das vorweihnachtliche Dresden. Bei der 36. Dresdner Verpackungstagung geht es um praktische und pragmatische Einblicke und Lösungen zu den Themen PPWR-Anforderungen an Mehrweg für B2B und B2C, die strategische Nutzung von Ökobilanzen, Impulse für die Weiterentwicklung von Verpackungslinien, Hochleistungsbarrieren, Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz. Bis zum 15. Oktober 2026 bietet das dvi spezielle Konditionen für Frühbuchende.
Abbildung: dvi / André Wagenzik
Klingele Paper & Packaging baut seine Präsenz in der Region Limburg aus: Mit einem größeren Logistik-und Servicestandort der Klingele Plus GmbH schafft die Gruppe die Grundlage für weiteres Wachstum, moderne Prozesse und mehr Nachhaltigkeit sowie Versorgungssicherheit. Der Baubeginn erfolgte bereits im April, die Fertigstellung und der Umzug aus dem bisherigen Standort in Villmar ist für Mitte 2027 geplant.
Abbildung: Klingele Paper & Packaging
LOUPE
Gallus Group, eine Tochtergesellschaft der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und Anbieter von Etikettendrucktechnologie, kündigt ihre Rückkehr zur LOUPE India 2026 an. Auf der Messe präsentieren Gallus und Heidelberg Technologien, Dienstleistungen und Anwendungs-Know-how, die speziell darauf ausgerichtet sind, indische Etiketten- und Verpackungshersteller bei der Optimierung ihrer gesamten Produktionsabläufe zu unterstützen, eine effiziente und zuverlässige Produktion zu erzielen und skalierbare sowie kosteneffiziente Fertigungsstrukturen für ein breites Anwendungsspektrum aufzubauen.