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(07.10.2020 / sbr)

Neue Kooperation zwischen GBH und Heinrich Steuber GmbH + Co.

Druckereien wünschen sich bei der Anschaffung und dem Betrieb von Druckmaschinen heute so viel Unterstützung wie möglich und setzen einen exzellenten Service voraus. Der begleitende Händler soll idealerweise nicht nur das Aggregat, sondern auch alle damit verbundenen Dienstleistungen anbieten. Im Wissen um diese Markterwartung haben der auf Druckereien spezialisierte Versicherungsmakler Gayen & Berns • Homann GmbH (GBH) und die Heinrich Steuber GmbH + Co. ein spezielles Dienstleistungspaket erarbeitet.

Es sieht vor, dass Kunden von Steuber bei der Bestellung einer Druckmaschine und/oder im Rahmen eines Servicevertrages gleichzeitig die GBH MaschinenPlus Versicherung® abschließen und nutzen können. Die Unternehmer erhalten damit nicht nur eine leistungsstarke Maschine, sondern auch eine direkt hierauf abgestimmte Versicherungspolice, deren Leistungen weit über herkömmliche Maschinenbruchversicherungen hinausgehen.

Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen sieht vor, dass Druckereien, die mit Steuber im Rahmen von Steuber care (proaktiver Service) für Bestandsmaschinen oder über eine neue oder gebrauchte  Maschine in Kontakt stehen, generell auch über das Versicherungsangebot von GBH informiert werden. Im Fokus stehen dabei die besonderen, von GBH speziell für die Druckindustrie angebotenen Bedingungen, die sich zum Teil deutlich von anderen Anbietern im Bereich der Maschinenbruchversicherung abheben. Hierzu gehören z.B. die Neuwertentschädigung und insbesondere die sogenannte „Goldene Regel“ in der Sach- und Maschinenversicherung. Diese besagt, dass in Gebrauch befindliche Maschinen/Geräte zu 100% entschädigt werden – auch wenn der Zeitwert unter 40% des Neuwertes liegt. Ein Abzug „neu für alt“ kommt somit nicht in Betracht.

Weitere Aspekte, die das Produkt von anderen Anbietern unterscheiden, sind die partielle Mitversicherung von Verschleißschäden sowie die Mitversicherung von grober Fahrlässigkeit bis zu einer Schadenhöhe von 100.000 Euro. Für das Modell spricht zudem eine Unterstützung bei der Gutachterauswahl. Wörtlich heißt es in der Police: „Gibt es Streit um den zu zahlenden Entschädigungsbetrag, wird mit dem Versicherungsnehmer einvernehmlich nach einem alternativen Experten gesucht.“

Weitere spezielle Leistungsbausteine für die Kooperation

„Für die Kooperation mit Steuber haben wir die ohnehin schon umfangreichen Leistungen der GBH Sachversicherung noch einmal erweitern können und daraus eine individuelle Maschinen- und Elektronikversicherung konzipiert“, erläutert Wolfgang Ossenbrüggen, der bei GBH für den Bereich Druck und Medien verantwortlich ist. Zu den Besonderheiten der GBH MaschinenPlus Versicherung® gehören zum Beispiel die Übernahme von Kosten für die Schadenermittlung, Kosten für eine vorläufige und behelfsmäßige Wiederherstellung sowie die Übernahme von Mehrkosten infolge des Technologiefortschritts – auch in der Maschinenbruchversicherung, bis zur Höhe der vereinbarten Sublimits. Die Übernahme von Bewachungskosten, Mehraufwendungen für eine rasche Ersatzteil­beschaffung sowie Wiederherstellungskosten von Daten bis zu einer Höhe von 100.000 Euro ergänzen das Konzept. Ossenbrüggen: „Mit der GBH MaschinenPlus Versicherung® und dem care-Service-Konzept von Steuber erhalten Unternehmen einen wirklichen Meilenstein unter den Rundum-sorglos-Paketen.“

Enge Kooperation

Die Idee zu einer Kooperation zwischen GBH und dem Anbieter von Systemlösungen für die Druck- und Medienindustrie entstand vor einigen Monaten. Nachdem in Gesprächen, die der Vertrieb von Steuber mit Unternehmern führte, immer wieder das Thema Versicherung angeschnitten wurde und man auch bei GBH die Perspektive erkannte, wurde die Kooperation konkretisiert. Für Thorsten Pöhlmann bedeutet dies nicht nur einen echten Mehrwert für beide Unternehmen, sondern auch für die Branche. „Wir können ergänzend zu den Maschinen ein Produkt anbieten, was andere nicht haben“, so der Serviceleiter und Prokurist bei der Heinrich Steuber GmbH + Co. Kein Wunder also, dass erste Kunden das Kooperationsmodell bereits unterschrieben haben und die Lösung ab dem nächsten Jahr nutzen werden.