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(12.05.2020 / sbr)

Gut verpackt bedeutet: gut geschützt

Insbesondere in Zeiten von Corona legen Handel und Verbraucher Wert auf die hygienische Verpackung von Lebensmitteln und Medikamenten. Das Weidhausener Unternehmen Verpa Folie produziert Verpackungsfolien in international zertifizierter „Hochhygiene-Qualität“, die zu 100 Prozent recycelbar sind. Das Unternehmen wurde deshalb als „systemrelevant“ eingestuft.

Das Leben hat sich seit Corona in vielerlei Hinsicht geändert. War es früher durchaus üblich, unverpacktes Obst im Laden in die Hand zu nehmen und einer genauen Prüfung zu unterziehen, ist das heute ein absolutes No-Go. Spätestens seitdem das gefährliche Virus die Welt in Atem hält und die Übertragungswege durch Tröpfchen- und Schmierinfektion bekannt sind, sind Verbraucher sensibilisiert. Hygiene ist ein wesentliches Kaufkriterium. Die Nachfrage nach sicheren Verpackungen für Lebensmittel und Medikamente ist entsprechend hoch. Kunden greifen derzeit deutlich lieber zu hygienisch in Folie verpackten Salatköpfen statt zu offener Ware. Wurde noch vor wenigen Wochen Kunststoffverpackungen von Kritikern pauschal der Kampf angesagt, so liegen leichte und sichere Verpackungen aus recycelbaren Kunststoffen auf der Beliebtheitsskala jetzt ganz oben.

„Gerade wenn es um Hygiene geht, sind Kunststoffverpackungen unschlagbar und für die Verpackung von Medikamenten und Lebensmitteln aus unserer Sicht konkurrenzlos. Durch ihre Materialeigenschaften sind sie bestens geeignet, um leicht verderbliche Lebensmittel länger haltbar zu machen - das beste Beispiel ist hier die Salatgurke. Heute wird gern vergessen, wie viele unverpackte Lebensmittel weggeworfen werden mussten, weil sie schneller verderben. Das kann durch Kunststoffverpackungen drastisch reduziert werden“, so der Geschäftsführer des Weidhausener Unternehmens Verpa Folie, André Baumann. „Plastikverpackungen schützen vor Feuchtigkeit und Verunreinigungen. Sie sind im höchsten Maße flexibel an die verpackten Produkte anzupassen, und sie sind um ein Vielfaches leichter als Karton oder Glas. Damit verursachen sie im Vergleich signifikant weniger CO2-Emissionen.“ Baumann unterstreicht: „Insbesondere unter dem Aspekt der Hygiene sind Einweg-Kunststoff-Verpackungen die erste Wahl.“

Die Herstellung von Verpackungsmaterialien, die den höchsten Ansprüchen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie in Bezug auf Sicherheit und Hygiene genügen, gehört zu den Kernkompetenzen des international tätigen Verpackungsfolienherstellers Verpa Folie. Jetzt wurde das Unternehmen in der Hochhygiene-Kategorie des strengen globalen Standards des BRC (British Retail Consortium) mit Bestnote bewertet und rezertifiziert. Unter die Lupe genommen wurden dabei die Produktionsstandorte des Familienunternehmens im fränkischen Gunzenhausen und in Wroclaw (Polen). Beide Standorte wurden in die höchste Klasse („AA“) eingestuft. Damit zählt Verpa Folie zu den besten Verpackungsherstellern im internationalen Markt und steht für herausragende Lebensmittelsicherheit. „Unser Unternehmen ist bereits seit 2012 BRC-zertifiziert und unterzieht sich den regelmässigen Audits. Unsere Produktion entspricht den höchsten Anforderungen“, so André Baumann. „Verpa Folie trägt damit wesentlich zur Versorgungssicherheit in Deutschland bei. Aus diesem Grund wurden wir von den Bundesministerien für Gesundheit sowie für Ernährung als systemrelevant eingestuft.“

Produkte von Verpa Folie begegnen einem im Alltag überall: Als Verpackungsmaterial von Möbeln oder Kühlschränken, aber auch als Schrumpffolie um Getränkeflaschen. Verpa Folie schützt Tiefkühlgemüse, Backwaren, Butter und Margarine, Tiefkühl- und Frischfleisch, Salat, Käse, Wurst und Gemüse in der PVC-freien „Diamantfolie“. Verpa Folie produziert darüber hinaus hochwertige Blisterverpackungen für Medikamente und auch die blickdichten Versandtaschen, in denen Online-Einkäufe zugestellt werden.

Das Besondere: Verpa Folie verbindet die Herstellung von Kunststoffverpackung mit Umwelt- und Klimaschutz. Seit seiner Gründung vor 40 Jahren hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, die dünnsten und damit ressourcenschonendsten Polyethylen-(PE)-Folien auf dem Markt herzustellen. Heute kann der oberfränkische Technologietreiber Folien produzieren, die gerade noch eine Stärke von sechs Mikrometern (µm) haben. Zum Vergleich: ein durchschnittlich dickes Haar bringt es auf 60 µm; ein Sandkorn auf 90 µm. Darüber hinaus punktet Verpa Folie mit Produkten aus Regeneraten sowie bio-basierten und biologisch abbaubaren Folien.

Geschäftsführer André Baumann: „Unser Credo lautet: soviel Verpackung wie nötig - und so wenig wie möglich. Wir wollen mit unseren Verpackungsmaterialien Produkte sowie Verbraucher schützen - wir haben aber gleichzeitig auch die Umwelt und das Klima im Blick. Als Innovationsführer für stärkereduzierte und nachhaltige Folientechnologien haben wir im Markt die Nase vorn. Unsere Folienverpackungen sind ausgesprochen vielseitig und anderen Verpackungsmaterialen insbesondere durch das geringe Gewicht weit überlegen. Und unsere Folien sind zu 100 Prozent recycelbar.“

Der Geschäftsführer betont: „Aus unserer Sicht ist auch in Zukunft, sprich nach Corona, das Verpackungsmaterial Folie unschlagbar. Wichtig ist der bewusste Umgang: der sparsame Einsatz von Ressourcen bei der Herstellung, das sortenreine Sammeln und die sorgsame Wiederverwertung der wertvollen Rohstoffe. Dafür stehen wir.“

Foto: Verpa Folie