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(29.04.2020 / sbr)

Oppboga Bruk AB liefert Karton für die Herstellung von Einweg-Gesichtsschutz

Oppboga Bruk, ein Hersteller von kaschiertem Karton im Bereich Schilder, Displays sowie Verpackungen, verkündigt, dass er seine FSC-zertifizierte Qualität Oppboga Resilient™ zur Herstellung von Gesichtsmasken nach Großbritannien liefert. Damit möchte das Unternehmen Angestellte in Krankenhäusern und Altersheimen mit einem zusätzlichen Schutz gegen COVID-19 versorgen.

„Wir sind froh, dass wir unseren Teil dazu beitragen können, Personal in Krankenhäusern und Altersheimen besser zu schützen”, sagt Andrew Robinson, Geschäftsführer von Oppboga Bruk. „Dabei freut es uns sehr, dass wir mit dem Einsatz von Karton den Plastikanteil im Vergleich zu herkömmlichen Gesichtsmasken um 70 % senken können.”

Normalerweise wird der Geschichtsschutz ausschliesslich aus Plastik gefertigt. Dank der hohen Reißfestigkeit sowie der Wasserbeständigkeit von Oppboga Resilient™ kann der Karton das Plastikkopfband ersetzen und das Klarsichtfenster aus dünnerem Plastik hergestellt werden.

Das Kopfband ist je nach Kopfumfang verstellbar. Es ist ebenfalls möglich, das Visier bedrucken zu lassen, sollte der Verwender eine Botschaft an die Öffentlichkeit vermitteln wollen.

Der Gesichtsschutz wird von der Swanline Group verarbeitet, Anbieter von Druck- und Verarbeitungsdienstleistungen im Verpackungs- und Displaybereich. „Unser Geschäftspartner Swanline lagert auch höhere Flächengewichte der Sorte Oppboga Resilient™, die sich hervorragend für klimaneutrale Entsorgungsbehälter der benutzten Gesichtsmasken eignen”, erklärt Herr Robinson. „Diese Behälter können im Freien abseits der Leute aufgestellt und später zur Verbrennung abgeholt werden.”

Selbstverständlich eignen sich die Gesichtsmasken ebenfalls für andere Unternehmen, die ihr Personal schützen müssen, wie z.B. Einzelhandel oder Produktionsbetriebe.

Das Produkt wurde aufgrund der Dringlichkeit in der momentanen Ausnahmesituation nicht nach BS EN 166: 2002 oder einer anderen relevanten Norm geprüft. Allerdings wurde der Gesichtsschutz mit Hilfe von Fachleuten des Nationalen Gesundheitsdienstes (NHS) entwickelt, die während der Designphase die wesentlichen Anforderungen bestimmten.