NEWS

Mayer-Kuvert kauft zwei W+D 628


Mayer-Kuvert-network, europäischer Briefhüllenhersteller, hat den Kauf von zwei Briefumschlagmaschinen vom Typ W+D 628 besiegelt, mit Option auf den Erwerb einer dritten Maschine. Schon bei den diesjährigen Direct Mail Days von W+D hatte das Unternehmen die neue Briefumschlagmaschine W+D 628 live erlebt. Ausgestattet u.a. mit modernster Steuerungstechnik und ergänzt durch das erweiterte Inline-Drucksystem W+D 201 mit LED-UV-Trocknung zeigte das System Flexodruck in Höchstform.


Bereits im Jahr zuvor hatte Mayer-Kuvert im Rahmen der Veranstaltung insgesamt zehn Vierfarb-Highspeed-Inkjet-Digitaldruckmaschinen W+D Halm i-Jet 2 erworben und damit gute Erfahrungen gemacht. Daher war es nur ein logischer Schritt, jetzt zur Inline-Bedruckung der Briefkuverts weiterzugehen.

Neben der Herstellung und dem Vertrieb einer breiten Palette an Standardumschlägen, die nach Kundenwünschen gefertigt und auch bedruckt werden können, liegt das Hauptaugenmerk von Mayer-Kuvert-network auf der Herstellung von individuellen Werbehüllen zur Responseerhöhung bei Direktmailings. „Als wir dann bei den Direct Mail Days die W+D 628 sahen und welche Druck- und Produktionsergebnisse am Ende auf dem Ausgabetisch lagen, waren wir sofort überzeugt“, kommentiert Thomas Schwarz, CEO von Mayer-Kuvert. „Diese Maschine adressiert genau den Bereich, in dem wir in Westeuropa bisher aufgrund der vielen einzelnen Prozessschritte kostenintensiver fertigen mussten. Die Inline-Fertigung der W+D 628 bietet uns jetzt die Möglichkeit, in einem Schritt aufwendige und gleichzeitig sehr ansprechende Mailings zu realisieren.“ Einen großen Vorteil sieht Schwarz auch im geringen Schulungsbedarf, da die Maschine konsequent auf einfache Bedienung ausgerichtet ist.

Die erste Anlage wird im März nach England und die zweite Ende Mai nach Polen ausgeliefert. Beide sollen dann innerhalb kürzester Zeit in Vollproduktion laufen. Es ist geplant, vor allem mittlere Auflagen herzustellen und pro Maschine bis zu 200 Millionen Briefhüllen pro Jahr zu fertigen.

„Die Investitionsentscheidung für den Erwerb einer weiteren Maschine machen wir abhängig davon, wie die ersten beiden anlaufen. In Polen als zentralem Standort soll dann mit dem dritten Komplettsystem der zusätzliche europäische Bedarf abgedeckt werden“, so Schwarz.

sbr / 02.12.2019