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Neue Technologien verändern den Arbeitsplatz


Laut einer Studie von Ricoh Europe sind Arbeitnehmer zuversichtlich, dass sie über die Fähigkeiten verfügen, die sie benötigen, um in ihrer beruflichen Laufbahn erfolgreich zu sein, erwarten aber auch, dass ihre Arbeitgeber ihnen helfen, sich an die sich verändernden Arbeitsbedingungen anzupassen. Die Studie stützt den neuen von Arup erstellten Bericht „Future of Work“, der untersucht, wie Technologie, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen sollten, wenn es darum geht, Mitarbeiter zu stärken.


Trotz der Tatsache, dass in Zukunft aufgrund neuer Technologien und fortschreitender Automatisierung voraussichtlich bestimmte Jobs überflüssig werden, ist laut der Studie von Ricoh die Mehrheit der 3.000 befragten Arbeitnehmer offen im Hinblick auf die potenziellen Vorteile dieser Veränderungen. Die Mehrheit (61 %) blickt optimistisch auf die Chancen, die neue Technologien am Arbeitsplatz ermöglichen, so dass sie flexibler und kooperativer arbeiten können. Mehr als drei Viertel (77 %) sind außerdem der Überzeugung, dass sie bereits die notwendigen Fähigkeiten besitzen, um ihren derzeitigen Job in den nächsten zehn Jahren zu behalten und ihre Rolle weiterzuentwickeln.

Mit dem zunehmenden Einsatz technologischer Innovationen wie Robotik und künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz stehen Unternehmen in der Pflicht, sicherzustellen, dass ihre Mitarbeiter die Fähigkeiten besitzen, die sie für ihre zukünftige berufliche Laufbahn benötigen. Vier von fünf Arbeitnehmern (81 %) erwarten daher von ihren Arbeitgebern, Hilfsmittel und Schulungen für die Anpassung an neue Rollen bereitzustellen, wenn neue Technologien am Arbeitsplatz eingeführt werden.

David Mills, CEO von Ricoh Europe, erklärt dazu: „Die Geschwindigkeit, mit der neue Technologien den Markt verändern, ist höher als je zuvor. Es gibt auch keine Anzeichen dafür, dass dieser Trend abnimmt. Dies wird die Arbeitsweise der Menschen weiterhin verbessern, arbeitsintensive Aufgaben automatisieren und es den Leuten ermöglichen, anspruchsvollere und kreativere Aufgaben zu übernehmen. Es ist nur natürlich, dass Arbeitnehmer aller Generationen von ihren Arbeitgebern erwarten, die positiven Aspekte von Technologie für ihre Förderung und Weiterbildung zu nutzen.“

Auch wenn die Themen Flexibilität und Zusammenarbeit für die Arbeit der Zukunft eine zentrale Rolle spielen werden, widerlegt die Studie den Mythos, die meisten Arbeitnehmer seien der Ansicht, dass das physische Büro bald der Vergangenheit angehöre. Nur 28 Prozent sind der Meinung, dass Büros in den nächsten zehn Jahren nicht mehr existieren und alle nur noch aus der Ferne arbeiten werden. Fast drei Viertel (74 %) der Arbeitnehmer erwarten jedoch, dass flexibles Arbeiten in Zukunft in den Arbeitsverträgen festgelegt wird. Um für ein Unternehmen zu arbeiten, dass diese Praxis umsetzt, würden ein Drittel (32 %) sogar 10 Prozent weniger Gehalt in Kauf nehmen.

Mills schlussfolgert: „Die besten Arbeitsplätze sind die, die Zusammenarbeit und Flexibilität der Menschen in den Mittelpunkt ihres Geschäfts stellen. Sich von herkömmlichen Arbeitsweisen zu lösen, könnte sich für Unternehmen in Zukunft als außerordentlich wertvoll erweisen. Denn dies trägt dazu bei, Talente zu unterstützen, zu motivieren und letztendlich zu binden. Beispielsweise ermöglichen wir es am globalen Hauptsitz von Ricoh allen Mitarbeitern, einige Zeit in einer anderen Rolle innerhalb des Unternehmens zu verbringen. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass dies genau der richtige Weg ist, um neue Fähigkeiten zu entwickeln, Fachwissen weiterzugeben und eine offene und inklusive Kultur zu fördern.“

Für die Future of Work-Studie wurden mehr als 100 Quellen analysiert, um die besten Ansätze und Anwendungsfälle dazu zusammenzutragen, wie Technologie die Arbeitswelt prägen wird. Die Studie zeigt, dass Technologie neue Arten der Zusammenarbeit fördern wird – zwischen Menschen, zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Maschinen untereinander (Automation).

sbr / 28.11.2019