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Herausforderung Nachwuchsgewinnung


Die Herausforderungen bei der Gewinnung von Nachwuchs der Generation Z, also der Jahrgänge von 1995-2010, für die Ausbildungsberufe der Druck- und Medienindustrie standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Arbeitskreis Ausbildung des VDMB. Dabei wurde deutlich, dass sich die Ansprüche der jungen Menschen deutlich verändert haben. Hohe Bedeutung hat ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit, klassische Karrierefragen haben nicht mehr denselben Stellenwert wie früher.


Umso wichtiger ist es für Unternehmen der Druckindustrie, sich auch für diese Generation als attraktiver Arbeitgeber darzustellen und die Vorteile einer Ausbildung gerade im eigenen Unternehmen herauszustellen. „Das Thema Arbeitgeberattraktivität steht daher auf der VDMB-Agenda ganz weit oben. Wir haben hier für unsere Mitgliedsunternehmen ein breit gefächertes Unterstützungsangebot am Start, von Informationsmaterialien bis hin zur individuellen Beratung“, betont Holger Busch, Hauptgeschäftsführer des VDMB.

Die Ausbildungsverantwortlichen aus Druckunternehmen, Vertreter der bayerischen Berufsschulen sowie von Verbänden und Institutionen diskutierten zudem, wie sich durch eine enge Kooperation zwischen Berufsschulen und ausbildenden Unternehmen die Qualität der schulischen Bildung erhöhen lässt. Neben grundsätzlichen Fragen der Zusammenarbeit wurden konkrete Maßnahmen wie regelmäßige Sprechstunden für Ausbilder oder systematisierte digitale Informationenkanäle zur Übermittlung von Noten und Ausbildungsstand diskutiert. Eine wichtige Rolle kommt in diesem Kontext der überbetrieblichen Ausbildung (üba) des VDMB zu. „Durch die spezifischen Schulungs- und Prüfungsvorbereitungsangebote leistet die üba einen wichtigen Beitrag bei der fachspezifischen Qualifizierung der Auszubildenden. Für viele Unternehmen ist sie nicht mehr wegzudenken aus der dreijährigen Ausbildungszeit ihrer jüngsten Mitarbeiter“, so Reinhold Rill, Leiter der üba des VDMB. Der Arbeitskreis Ausbildung wird bei diesen Themen als Diskussionsplattform und Fachgremium weiter am Ball bleiben.

sbr / 26.11.2019