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VdL: Neuer Hauptgeschäftsführer


Die deutsche Farbenindustrie hat einen neuen Hauptgeschäftsführer: Martin Kanert (57) übernimmt zum 1. Dezember 2019 die Führung des über 200 Mitgliedsunternehmen zählenden Industrieverbandes.


Mit Martin Kanert übernimmt ein erfahrener Verbandsmanager der Farbenindustrie die Geschäftsführung in den Büros im Frankfurter VCI-Gebäude: Der promovierte Chemiker wurde 1962 in Münster geboren und arbeitete nach dem Studium zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Anorganische Chemie der RWTH Aachen. 1995 wechselte er als technischer Referent zum Verband der Mineralfarbenindustrie (VdMi), wurde 1998 Abteilungsleiter für die Druckfarbenindustrie und später zum stellvertretenden Geschäftsführer des VdMi ernannt. Nach dem Zusammenschluss von Druckfarben- und Lackverband 2009 verstärkte Kanert die Geschäftsführung des neuen VdL, blieb seinen Aufgaben für die Druckfarbenindustrie treu, kümmerte sich aber zusätzlich um die Belange der Pulverlackindustrie im VdL. Für die Druckfarben ist der „gefühlte Rheinländer mit Wohnsitz Frankfurt“ seit Jahren auch auf europäischer Ebene aktiv: Seit 2006 führt Kanert die Geschäfte des Europäischen Druckfarbenverbandes EuPIA, einer Gliederung des Europäischen Farbenverbandes CEPE. In Brüssel führte er bislang auch die Gruppe „Packaging Ink Joint Industry Task Force (PIJITF)”, ein Zusammenschluss von Unternehmen aus der Druckfarbenindustrie, Verpackungs- und Lebensmittelherstellern zur Optimierung der Lebensmittelsicherheit.

„Herr Dr. Kanert ist eine erfahrene Führungskraft des VdL. Er ist besonders gut in Brüssel vernetzt. Wir werden mit ihm die erfolgreiche Verbandsarbeit fortsetzen“, begrüßt VdL-Präsident Peter Jansen die Entscheidung des von ihm geleiteten Vorstands für den Routinier. Die Staffelübergabe steht für Kontinuität: Bereits seit 2018 war Kanert Stellvertreter des VdL-Hauptgeschäftsführers Dr. Martin Engelmann, der wie angekündigt jetzt zur Industrievereinigung Kunststoffverpackungen wechselt.

Kanert selbst freut sich auf die neuen Aufgaben: „Wir haben herausfordernde, unruhige Zeiten. Da ist es wichtig, mit stetiger, moderner Verbandsarbeit die richtigen Lösungen für die Branche zu entwickeln.“

sbr / 22.11.2019