Mehrere Produktionsdrucksysteme aus dem AccurioPress-Portfolio von Konica Minolta wurden erneut mit der FograCert-Zertifizierung „Validation Printing System“ (VPS) gemäß ISO 12647-8:2021 ausgezeichnet. Die Zertifizierung bestätigt die hohe Druckqualität, Farbgenauigkeit, Reproduzierbarkeit und Produktionsstabilität der Systeme. Die Fogra, das unabhängige deutsche Forschungsinstitut für Medientechnologien, zeichnet Druckproduktionssysteme aus, die die Einhaltung relevanter ISO-Standards nachweislich erfüllen. Die aktuellen Zertifizierungen setzen die langjährige Reihe von Fogra-validierten Konica-Minolta-Systemen fort und belegen deren Fähigkeit, standardisierte und messbare Druckergebnisse zu liefern.
Abbildung: Konica Minolta
Spot-Lackierung, Relieflackierung oder Folienprägung sind auffälligen Effekte, mit denen Etiketten besondere Aufmerksamkeit auf die damit ausgezeichnete Ware lenken und ihr einen kostbaren Wert attestieren. Zur Fertigung solcher Etiketten haben sich analoge Druckverfahren bewährt. Die zunehmende Nachfrage nach Kleinauflagen im print-on-demand bringt diese jedoch an Grenzen, wo die Herstellung unwirtschaftlich wird. Dort kann digitales Finishing in den Workflow integriert werden. Ohne Werkzeuge, mit kurzen Rüstzeiten und wenig Makulaturanfall sowie der Möglichkeit, jedes einzelne Etikett individuell zu gestalten, wird die Produktion günstig, bequem und extrem flexibel. Limitierte Auflagen, Markttests und personalisierte Kampagnen profitieren von digital erzeugten Motiven.
Seit über 25 Jahren vertrauen Marken und Verarbeiter der Incada-Kartonfamilie. Nun wird die Produktfamilie um Incada Duo erweitert – einen kaschierten Faltschachtelkarton mit höheren Kartondicken für anspruchsvolle Verpackungsanwendungen.
Die hochwertige Incada-Kartonfamilie, die für vielseitige und anspruchsvolle Verpackungsanwendungen entwickelt wurde, kam im Oktober 2001 auf den Markt. Hergestellt im Holmen-Werk in Workington, Großbritannien, aus Frischfasern bekannter und rückverfolgbarer Herkunft, zeichnet sich Incada durch hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht sowie eine hohe Flächenausbeute aus. Dadurch lassen sich im Vergleich zu alternativen Materialien sowohl der Faserverbrauch als auch das Transportgewicht reduzieren.
Von der additiven Fertigung von Kupferbauteilen bis zur wirtschaftlichen Oberflächenfunktionalisierung innenliegender Oberflächen und komplexer Geometrien: Auf der Formnext 2026 präsentiert Laserline (Halle 12, Standnummer C122) diodenlaserbasierte Lösungen für eine effiziente und prozesssichere Fertigung. Messehighlight ist ein neues Lasersystem für die additive Fertigung von Kupferbauteilen mittels blauer Laser im Laser Powder Bed Fusion (LPBF)-Verfahren.
Abbildung: Laserline
Der Bundesverband Druck und Medien e. V. (BVDM) und die Gewerkschaft ver.di haben der am 1. Oktober 2026 erzielten Einigung zugestimmt. Damit tritt der Tarifabschluss für die gewerblichen Arbeitnehmer der Druckindustrie rückwirkend zum 1. August 2026 in Kraft.
Beim Recycling von Kunststoffverpackungen hat Herma Haftmaterial einen weiteren Durchbruch erzielt: Als „wahrscheinlich erster Anbieter“ hält Herma jetzt Zertifikate, die bereits bei energieschonender Kaltwäsche eine vollständige Ablösbarkeit („Releasable“) von sieben PP- bzw. PE-basierten Haftmaterialien von starren PP-Verpackungen bestätigen – eine wichtige Voraussetzung für ein möglichst reines Rezyklat. Die Zertifizierung basiert auf dem CHI Recyclability Standard des Instituts cyclos-HTP, einer an den Anforderungen der PPWR ausgerichteten Methodik zur Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen.
LogiMAT
Seit einem Vierteljahrhundert zeigt die LogiMAT in Stuttgart, was die Intralogistik-Branche bewegt und welche Technologien ihre Zukunft prägen. Sie bietet den aktuellen Entwicklungen in der Intralogistik eine geeignete Präsentationsplattform, fördert und begleitet sie. Damit ist sie zugleich ein Spiegel des rasanten technologischen Wandels einer Branche, die mit immer neuen Systemen und Lösungen weitere Optimierungspotenziale für Intralogistik und Prozessmanagement erschließt.
Ein neues Rechtsgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die elektronische Produktinformation (ePI) die gedruckte Packungsbeilage nicht automatisch durch einen QR-Code oder einen Online-Link ersetzen kann. Es weist auf mögliche Risiken für die Patientensicherheit und die Barrierefreiheit hin, wenn wesentliche Arzneimittelinformationen ausschließlich digital bereitgestellt werden.
Mit der zunehmenden Vernetzung von Druck- und Multifunktionssystemen wachsen auch die Anforderungen an deren Absicherung. Canon hat deshalb eine neue Printer-EDR-Technologie entwickelt, die zentrale Prinzipien von Endpoint Detection and Response (EDR) auf ausgewählte Druck- und Multifunktionssysteme überträgt. Die Lösung wird ab Dezember 2026 als Firmware-Update für kompatible Modelle der Serien imageForce, imageRunner und imageRunner Advance DX verfügbar sein.
Die Horizon GmbH und die Dataform Paper Processing GmbH bündeln ihre Kompetenzen: Ab sofort vertreibt Dataform – in enger Abstimmung mit Horizon Key Account Manager Thomas Kunst – das gesamte Horizon-Portfolio in Österreich. Ziel der Kooperation ist es, die Marktpräsenz von Horizon weiter auszubauen und Kunden mit leistungsfähigen, zukunftsorientierten Lösungen für die Druckweiterverarbeitung zu unterstützen.
Abbildung: Horizon GmbH
Die Additive-Manufacturing-Branche blickt im Herbst 2026 etwas positiver auf ihre aktuelle Geschäftsentwicklung als noch vor einem Jahr. Die aktuelle Umfrage des VDMA zeigt eine verbesserte Geschäftslage und überwiegend stabile bis positive Erwartungen für die kommenden Jahre. Gleichzeitig bleiben Kosten, technologische Weiterentwicklung und die industrielle Umsetzung additiver Fertigung zentrale Themen der Branche.
Die Kyocera Corporation hat angekündigt, im November 2026 mit dem Verkauf eines neuen Tintenstrahl-Druckkopfs mit zirkulierendem Tintensystem für den Etiketten- und Verpackungsdruck zu beginnen. Der Druckkopf unterstützt weiße Tinte, Lacktinte1 und Folienveredelung2. Da dieses Produkt ein erweitertes Spektrum an Tintenviskositäten abdeckt und Hochgeschwindigkeitsdruck ermöglicht, reagiert es auf die steigende Nachfrage nach vielfältigen dekorativen Effekten im Etiketten- und Verpackungsmarkt.