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Neues Rotationssiebdruck-Integrationsmodul


SPGPrints präsentiert auf der Labelexpo Europe vom 24. bis 27. September 2019 an Stand 4C60 Lösungen für den gesamten Rotationssiebdruck-Workflow für Etiketten- und Verpackungshersteller. Im Zentrum steht das neue Integrationsmodul RSI® III. Mit dem RSI III können funktionale und visuelle Effekte zur Wertschöpfung in einem Durchgang bei Geschwindigkeiten bis zu 150 m/min schnell und kostengünstig erzeugt werden.


Es eignet sich besonders für den Auftrag weißer Tinte mit maximaler Deckkraft zur Erzielung eines No-Label-Looks, für kreative Spot- und Flächenlackierungen, Metalleffekte und satte, opake Farben für markante Markendesigns. Haptische Effekte wie erhabene Schriften und Brailleschrift (bis zu 250 Mikrometer) können in einem Arbeitsgang ohne Unterbrechung erzeugt werden.

Ergonomische Verbesserungen gewährleisten Sicherheit, Zeitersparnis und mehr Produktivität. Ein neuer, langlebiger Abstreifer zur Bahnreinigung entfernt nach Stillstand und im langsamen Rotationsbetrieb automatisch Farbspritzer. Dadurch kann das Substrat gründlich trocknen und die Verunreinigung von Walzen und Druck wird vermieden.

Ein neuer Bildschirm mit verbesserten Blickwinkeln bietet der Bedienkraft unter geringstem Bewegungsaufwand Sicht auf klare und genaue Messwerte. Das RSI III ist in Breiten von 254 bis 660 mm erhältlich und lässt sich in fast alle Inline-Flexo-, Offset-, Hochdruck- oder Tiefdruckmaschinen für Etiketten einbinden.

Am Stand von SPGPrints werden auch die langlebigen und wiederverwendbaren Nickelschablonen der Reihen RotaMesh® und RotaPlate® zu sehen sein. Die Schablonen von SPGPrints sind für das gesamte Anforderungsspektrum erhältlich, von der maximalen Abdeckung über die Rasterreproduktion bis hin zu feinen Linien und Text und feinsten Details und Farbverläufen. Die patentierte, galvanogeformte sechseckige Wabenstruktur bietet die für die Hochgeschwindigkeitsproduktion erforderliche Festigkeit und ermöglicht einen vielseitigen Einsatz mit entsprechender Kosten- und Zeitersparnis.

SPGPrints präsentiert außerdem das Dev & Dry-Einschrittsystem zur automatisierten Entwicklung und Trocknung von RotaPlate-Schablonen. Dev & Dry spart pro Zyklus bis zu 25 Minuten ein und ist vor allem im Hochgeschwindigkeitsbetrieb äußerst wertvoll. Die kompakte Einheit mit nur einem Quadratmeter Grundfläche erzeugt dank integriertem Wasserfilter und Recycling weder Abwasser noch Abluft.

Am Stand vorgestellt werden außerdem die hochauflösenden Bildgebungssysteme von SPGPrints. Das CO2-Lasergravursystem rotaLEN erzeugt gestochen scharfe, detailreiche Bilder und kann in einem einstufigen, volldigitalen Prozess in Kombination mit RotaMesh- oder RotaPlate-Schablonen eingesetzt werden. CTP-Belichtungseinheiten der Reihe variLEX können für RotaPlate-Schablonen, Flexodruckplatten, Hochdruck- und Trockenoffsetplatten in einem zweistufigen Prozess verwendet werden, der Etikettendruckern ein hohes Maß an Vielseitigkeit bietet. Anhand von Live-Vorführungen wird demonstriert, wie einfach und schnell die Schablonenproduktion heute ist.

„Schnelle Durchsätze und damit auch Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit von Abläufen werden immer wichtiger“, erklärt Hank Guitjens, kaufmännischer Leiter des Bereichs Etikettendruck und industrielle Anwendungen von SPGPrints. „Mit Geräten wie dem RSI III, Dev & Dry und hochauflösenden Bildgebungssystemen von SPGPrints können Etikettenhersteller ihre Prozesse kostenwirksam automatisieren und den hohen Ansprüchen des heutigen Markts gerecht werden.“

sbr / 29.07.2019