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Politik trifft Wirtschaft bei Canon


Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte die Deutschlandzentrale des japanischen Technologie-Unternehmens Canon in Krefeld. Anlass des Besuchs ist ein Gedankenaustausch mit dem Geschäftsführer Rainer Führes zu den Herausforderungen für Unternehmen im digitalen Zeitalter.


Dass ein Hersteller von Drucksystemen vormacht, wie das papierlose Office der Zukunft aussehen kann, kommt nicht von ungefähr. Denn die Canon Systeme drucken, was gedruckt werden muss, sie digitalisieren aber auch Unterlagen über ihre Scanfunktion und sorgen mit angebundener Software für den Workflow von Dokumenten durch das Unternehmen. Auch das ist Arbeit 4.0 und beschreibt, was Unternehmen heute agiler, schneller, effizienter, moderner, kurzum: innovativer macht. Interessant ist dabei auch, wie sich das Unternehmen rein äußerlich zum sprichwörtlichen Top-Arbeitgeber, entwickelt hat. Nach einer „Kernsanierung“ signalisiert Canon seit 2017 auch mit seinen lichtdurchfluteten und weitläufigen Büroflächen im Krefelder Fichtenhain, dass sie State of the Art sind – nicht nur, was die Produkte aus der HighTech-Schmiede anbelangt, sondern auch die Arbeitsumgebung. Hier wurden Herausforderungen gemeistert, die viele Unternehmen noch vor sich haben.

Wirtschaftsminister Pinkwart sagte: „Wir müssen digitale Transformation beschleunigen und dabei in allen Bereichen vorantreiben. Gleichzeitig wollen wir auch die Menschen in diese Entwicklung einbinden, sie weiterbilden und davon überzeugen, dass die Digitalisierung mehr Chancen als Risiken mit sich bringt. Canon Deutschland zeigt vorbildlich, wie dieser Prozess gelingen kann.“ Denn auch das zeichne ein modernes Unternehmen aus: eine transparente interne Kommunikation, Weiterbildung, Talent-Management und Mentoring - alles Aspekte, die bei Canon einen hohen Stellenwert haben.

Bei einem Rundgang durch das Customer Experience Center zeigte Rainer Führes im Detail, welche Canon Technologien in der digitalen Ära zum Einsatz kommen können. Führes hierzu: „Imaging-Technologien bieten Lösungen für moderne Büros, aber auch für innere Sicherheit, Robotics, autonomes Fahren und Smart Cities – Imaging-Sensoren sind die 'Augen der künstlichen Intelligenz' und die sind fast überall im Einsatz.“

sbr / 14.05.2019