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Casimir Kast ist klimaneutral


In einer Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Climate Partner hat Casimir Kast Verpackung und Display GmbH das eigene Unternehmen klimaneutral gestellt. Das bedeutet, die verursachten Treibhausgasemissionen, die durch die unternehmerischen Aktivitäten entstehen, werden durch Investitionen in Klimaschutz-Projekte kompensiert. Auch innerhalb des Unternehmens wurden weitere Schritte hin zu einer noch nachhaltigeren Produktion unternommen.


Wer sich auf der Erde bewegt, erzeugt Treibhausgasemissionen, und das gilt umso mehr für Unternehmen, die Produkte produzieren und dafür Material und Energie einsetzen. "Der Klimawandel ist real und wie jedes andere Unternehmen auch müssen wir uns dessen bewusst sein und dementsprechend handeln", so der geschäftsführende Gesellschafter Christian Oetker-Kast. "Daraus erwächst für uns eine Verantwortung, die wir gerne übernommen haben." Das habe zu der Zusammenarbeit mit Climate Partner geführt, die für Unternehmen Lösungen im Bereich Klimaschutz anbieten.

Für Casimir Kast bedeutet das, dass die CO2-Emissionen, die während der Produktion der Verpackungen entstehen, in einem ersten Schritt erfasst und berechnet werden. Dabei wird alles eingerechnet, was zu diesen Emissionen beigetragen hat, beispielsweise die eingesetzten Materialien, der Produktionsprozess und die Logistik. Dann wird dieser CO2-Fußabdruck ausgeglichen durch Investitionen in Klimaschutzprojekte, die wiederum CO2 einsparen - etwa durch Aufforstungsmaßnahmen oder den Ersatz klimaschädlicher Technologien.

Casimir Kast hat sich gleich für zwei Projekte entschieden: das Waldschutzprojekt Madre de Dios in Peru und ein Solarthermie-Kraftwerk in Indien. Damit wird in Peru eines der größten Gebiete mit der weltweit höchsten biologischen Vielfalt unterstützt. Und in Indien reduziert das Solarthermie Kraftwerk die Höhe der Emissionen im nationalen Stromnetz NEWNE, das bisher überwiegend mit Energie aus fossilen Brennstoffen gespeist wird.

Aber auch am Standort in Gernsbach wurden Veränderungen eingeleitet, um die Produktion nachhaltiger zu gestalten: in der gesamten Firma wurde das Lichtmanagement auf stromsparende LEDs umgestellt. Weiterhin wird die Stromversorgung kontinuierlich auf den Prüfstand gestellt, mit der Maßgabe, weiteres Potential für eine Senkung des Energieverbrauchs zu identifizieren.

Bei den eingesetzten Rohmaterialien erreicht das Unternehmen heute schon eine Recyclingquote von 80 Prozent (Wellpappe) und 90 Prozent (Karton). Und zu guter Letzt baut Casimir Kast vermehrt auf die Möglichkeiten der Elektromobilität. Im Nachbarort Weisenbach wurde deshalb die Installation einer Ladestation für E-Autos und E-Bikes unterstützt. Aber auch im Unternehmen sind bereits mehrere Elektrofahrzeuge im Einsatz, ein weiterer Ausbau ist geplant, sobald die Verfügbarkeit gegeben ist.

sbr / 31.01.2019