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Erfolg von Automation belegt


Die Technologie und Automatisierungskonzepte Heidelbergs sorgen laut neutraler Studien für ein erstklassiges Produktivitätsniveau und ermöglichen Druckereien maximale Profite.


Anhand zweier neuer Veröffentlichungen des Branchenverbands PIA (Printing Industries of America) kann die Heidelberger Druckmaschinen AG darlegen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen technologischen Neuerungen, die sich auf Prozessautomationskonzepte wie "Push-to-stop" stützen, und größerer Produktivität und Rentabilität gibt. - Zum Bild: Die Berichte verdeutlichen die Gewinnlücke in Höhe von 13 USD je 100 USD Auftragswert zwischen den profitabelsten Akteuren der Druckbranche und jenen mit geringer Rentabilität.

 

In den beiden Publikationen von PIA-Chefökonom Dr. Ronnie H. Davis geht es vor allem um die Rolle, die Produktivität und Kosten für die Gesamtrentabilität einer Druckerei spielen. Laut Davis ist die Senkung der Fertigungskosten das beste Mittel zur Steigerung des Gewinns. Genau gesagt entspricht eine einprozentige Kostensenkung einer Gewinnsteigerung von 34%, wenn man den branchenweit durchschnittlichen Gewinn von 2% zugrunde legt.


Kostensenkung durch Neuinvestitionen


Die Berichte verdeutlichen die große Gewinnlücke zwischen den profitabelsten Akteuren der Druckbranche und jenen mit geringer Rentabilität. Diesen Unterschied führt Davis unmittelbar darauf zurück, dass erstere ihre Fertigungskosten gesenkt haben, indem sie in neue und technisch moderne Anlagen investierten. In den Studien heißt es ferner, dass Betriebe, die in neue Technik investieren, mehr als zwei Mitarbeiter je eine Million Dollar Umsatz einsparen.

 

Druckmaschinen von Heidelberg sind - wie es heißt - von jeher Spitzenreiter in Sachen Nettoproduktivität und der Anzahl pro Jahr gedruckter Bogen. Neuere Entwicklungen wie das Push-to-stop-Konzept hätten die Produktivität und den Automationsgrad auf eine ganz neue Stufe gehoben und besäßen das Potenzial, den Wettbewerbsvorteil noch weiter zu vergrößern. 


Mit dem auf der Drupa vorgestellten Konzept lassen sich Aufträge eigenständig und meist ohne Zutun des Bedieners wechseln, wobei Druckaufträge solange selbstständig abgearbeitet werden, bis die Auftragsliste nur im Bedarfsfall vom Bediener unterbrochen wird. Die systematische Verringerung des Zeitaufwands bei jedem einzelnen Auftrag führt zu kontinuierlichen Einsparungen und mehr Effizienz.

 

Nie dagewesenes Produktivitätsniveau


In seinem White Paper "Understanding Productivity" (Produktivität verstehen) geht Davis der Frage nach, welche Bedeutung Produktivität bei der Senkung der Fertigungskosten spielt. Bei der Berechnung der Kosten für die Herstellung eines Auftrags auf unterschiedlichen Maschinen zeigt sich, dass die Produktivität einer Maschine dreimal so wichtig ist wie der Preisunterschied zwischen den Maschinen. Sein Fazit: "Erhöhte Produktivität auf der Grundlage von Automation, Innovation und modernen Maschinen senkt Kosten und verbessert das Geschäftsergebnis."

 

Erstanwender der Push-to-stop-Technik Heidelbergs sollen schon jetzt signifikante Verbesserungen ihrer Produktivität und Profitabilität verzeichnen.

 

- Moquin Press, Belmont (Kalifornien): "Durch die Einführung von Push-to-stop hat sich bei uns alles von Grund auf verändert. Die früher nicht für möglich gehaltene Einbindung der Maschine in den Workflow hat unsere Produktivität beflügelt und schon jetzt die Kosten gesenkt. Genauigkeit, Schnelligkeit und unfassbar kurze Auftragswechsel – im Vergleich mit unserer älteren Maschine ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht", sagt Inhaber Greg Moquin.

 

- Triangl AG (Prag): Mit einer Produktivitätszunahme von mehr als 70% habe die kürzlich installierte Speedmaster CX 102-5+L mit der neuesten Push-to-stop-Generation sämtliche Erwartungen des Unternehmens übertroffen, wird gemeldet. Auf der Grundlage dessen, was in den ersten beiden Monaten produziert wurde, geht es davon aus, dass man dieses Jahr mehr als 70 Mio. Bogen mit der CX drucken wird. 


Auf die Frage, welche Bedeutung diese neuen Berichte für Heidelberg haben, sagt Andy Rae, Head of Group Marketing: "In Sachen Produktivität sind wir Branchenführer. Diese Studie zeigt, dass der Produktivitätszuwachs nur ca. 33% des Preisunterschieds betragen muss, um eine kostspieligere Anschaffung zu rechtfertigen. Mit anderen Worten: Um einen Mehrpreis von 25% zu kompensieren, muss man 8,75% mehr Druckleistung liefern. Für Kunden, die ihrer Bilanz etwas Gutes tun wollen, bedeutet dies, dass sie auf jeden Fall das Equipment kaufen sollten, das ihnen unter Berücksichtigung ihrer Kapazitätsanforderungen die niedrigsten Kosten je Bogen beschert – auch wenn es auf den ersten Blick teurer erscheinen mag. Produktivität sticht Kosten. Punkt."

 

 

saj / 12.10.2017