3D Druck News

Weerg industrialisiert PA11 3D-Druck

Festigkeit, Elastizität und Umweltverträglichkeit. Das sind die Pluspunkte, die Polyamid 11, besser bekannt als PA11, auszeichnen. Das Material ist ab jetzt ein voll integrierter Bestandteil von Weergs 3D-druckbaren Materialien mit HP Multi Jet Fusion 5210 Technologie.

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3D-Druck in höchster Qualität dank Jenoptik und Hofbauer

Bei der Fertigung von hochstabilen Mechanikteilen werden Maß-Toleranzen von 0,1 bis 0,01 mm gefordert. Beim Direct Metal Laser Sintering (DMLS) oder Selektiv Laser Melting (SLM) geht es darum, Effizienz und Genauigkeit zu steigern, um die Produktion wirtschaftlich zu machen.

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Schallschutz auf Pilzbasis aus dem 3D-Drucker

Um die Akustik in Räumen zu verbessern, kommen heute meist konventionelle Materialien wie Polyesterschäume oder Verbundstoffe auf Mineralfaserbasis zum Einsatz. Das Fraunhofer UMSICHT forscht im Projekt „FungiFacturing“ an biobasierten Alternativen: Schallabsorbern, die auf Basis von Pilzmyzel hergestellt werden und sich aus pflanzlichen Reststoffen nähren.

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In-Mold Decoration von Haushaltsgeräten

Das Know-how aus vier Industrien nutzen, um Innovation im Bereich Haushaltsgeräte voranzutreiben: Das war das Ziel, als der Schweizer Küchenspezialist V-ZUG AG drei Unternehmen für ein gemeinsames Projekt ins Boot holte. Mit dabei waren die Fürther Beschichtungsspezialisten von Leonhard Kurz, die Spritzguss-Experten der Schweizer A. & J. Stöckli AG und die Münchner Maschinenbauer von KraussMaffei.

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3D-Scanner im Smartphone-Format: Bayern Kapital beteiligt sich an Scoobe3D

Bayern Kapital beteiligt sich mit seinem Innovationsfonds EFRE im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde im insgesamt hohen sechsstelligen Bereich an Scoobe3D aus Augsburg. Co-Investoren sind zwei erfahrene Business Angels. Das Hightech-Start-Up hat einen hochpräzisen 3D-Scanner im handlichen und einfach zu bedienenden Format eines Smartphones entwickelt. Der Scoobe3D-Scanner erstellt professionelle 3D-Scans von Gegenständen, selbst wenn deren Oberflächen reflektieren. Die Finanzierungsrunde wurde über das BayStartUP-Investoren-Netzwerk arrangiert.

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3D-Drucke von Weerg auch mit ABS like Harz

Weerg unterstreicht seine Entschlossenheit zur Innovation mit der Inbetriebnahme einer neuen Produktionslinie für die Herstellung von 3D-Harzdrucken, die in zwei Versionen angeboten werden: ABS like grau und Tmax transparent. Dieses neue Material, welches Nylon PA12 - bisher das Hauptmaterial der Abteilung für additive Fertigung des venezianischen Unternehmens - als weiteres Material ergänzt, wird mit MSLA LED mit der exklusiven, proprietären 4KSPER™ Technologie gedruckt. Die Technologie wurde von der internen Forschungs- und Entwicklungsabteilung entwickelt, indem bereits auf dem Markt vorhandene Systeme implementiert und neu ausgelegt wurden.

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Bluhm Systeme hilft Filtration Group bei der Produktion von Schutzmasken

Zu Corona-Zeiten ist die Filtration Group als Experte für Vliesstoffe und Filter geradewegs dazu prädestiniert, Atemmasken herzustellen. „Daher haben wir innerhalb von nur einer Woche einen Teil unserer Produktion auf die Herstellung von Schutzmasken umgestellt“, erklärt Gunnar Halden, President FG Industrial. „Den zur Kennzeichnung der Masken erforderlichen Drucker hat uns der Kennzeichnungsanbieter Bluhm Systeme schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt. Das war eine große Hilfe!“ freut er sich.

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Erwartungen der AM-Branche positiv

„Die Stimmungslage unserer Branche bleibt trotz der momentan spürbaren Auswirkungen der Corona-Krise von Zuversicht geprägt.“ So fasst Dr. Markus Heering, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA, die Ergebnisse einer aktuellen Mitgliederbefragung zusammen. An der Umfrage hatten im April – inmitten des Corona-bedingten Lockdowns – knapp 80 Mitglieder teilgenommen. Besonders stark vertreten waren Fertigungsdienstleiter, Anwender und Maschinenhersteller.

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Additive Fertigung von keramischen Bauteilen

Die additive Fertigung, auch 3-D-Druck genannt, ermöglicht die wirtschaftliche Fertigung kleiner Losgrößen und bietet eine geometrische Gestaltungsfreiheit weit jenseits der zuvor bekannten Grenzen. Additiv hergestellte Bauteile aus Kunststoffen oder Metallen sind daher Realität in der industriellen Produktion. 3-D-Druckverfahren ermöglichen jedoch auch die Herstellung von keramischen Bauteilen. Die neue Richtlinie VDI 3405 Blatt 8.1 vermittelt die dafür notwendigen Grundkenntnisse.

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LED statt Laser oder Elektronenstrahl

Selective LED based Melting (SLEDM) – also das gezielte Schmelzen von Metallpulver mittels Hochleistungs-LED-Lichtquellen – nennt sich die neue Technologie, die ein Team rund um den Leiter des Instituts für Fertigungstechnik der TU Graz, Franz Haas, für den 3D-Metalldruck entwickelt und nun zum Patent angemeldet hat. Die Technologie ähnelt dem Selektiven Laser- (SLM, Selective Laser Melting) oder Elektronenstrahlschmelzen (EBM, Electron Beam Melting), bei dem Metallpulver mittels Laser- bzw. Elektronenstrahl aufgeschmolzen und schichtweise zu einem Bauteil aufgebaut wird. SLEDM behebt jedoch zwei zentrale Probleme dieser pulverbettbasierten Fertigungsverfahren: die zeitintensive Produktion großvolumiger Metallbauteile und die aufwändige manuelle Nachbearbeitung.

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Sachverständigenpapier 3D-Druck

In Publikumsmedien wird der 3D-Drucker häufig als gängige Technologie für die Herstellung von Zahnersatz dargestellt. Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) hat daher von einem unabhängigen Autoren-Team ein Sachverständigenpapier zur „Digitalen additiven Fertigung in der Zahntechnik“ erstellen lassen, welches den Mythen und Thesen über den 3D-Druck von Zähnen eine aktuelle, rationale Gewichtung gibt. Das Papier spricht Fachleute ebenso an wie die allgemeine Öffentlichkeit. Im Februar wurde das Update 2020 veröffentlicht.

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Fraunhofer IML unterstützt medizinisches Personal mit 3D-Druck

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML haben den 3D-Druck von Bauteilen für Gesichtsvisiere so optimiert, dass diese in großen Mengen und mit ungewöhnlichen Materialien produziert werden können. Die Wissenschaftler veröffentlichen nun eine 3D-Druck-Datei, damit möglichst viele Institutionen und Personen zu einem besseren Schutz vor dem Corona-Virus beitragen können. Die ersten Visiere sind bereits beim medizinischen Personal einer Essener Klinik im Einsatz.

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