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Leipziger Typotage: Von falschen Fünfzigern und Superdollars


Am 13. Oktober finden von 10 bis 17 Uhr die 18. Leipziger Typotage im Museum für Druckkunst Leipzig statt. Unter dem Titel "Echt oder falsch? Geld zwischen Gestaltung, Herstellung und Fälschung" beleuchtet die Tagung ein Thema, das trotz des weltweit zunehmenden elektronischen Zahlungsverkehrs nichts an Aktualität verloren hat.


Denn im täglichen Umgang mit Bargeld, insbesondere in Zeiten andauernder Finanzkrisen, hat sich jeder schon einmal die Frage gestellt, ob es auch echt ist. Seit es Geld gibt, versuchen Menschen es nachzumachen. Insbesondere Banknoten sind für Fälscher schon immer ein beliebtes Ziel gewesen. Im Rahmen der diesjährigen Leipziger Typotage kommen Experten aus der Geldherstellung mit Banknotendesignern, Falschgeldsachverständigen und Sammlern zusammen. Die Vorträge beleuchten neben Gestaltung, Herstellung und Umgang mit Geld auch die Fälschungsproblematik sowie die Gründe, die Künstler und Sammler dazu bringen, sich mit Geld jenseits seines Nennwertes zu beschäftigen.
 
Als Redner haben bereits zugesagt:

  • Dr. Stefan Haupt, Sammlung Haupt, Berlin
  • Dr. Franziska Jungmann-Stadler, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, München
  • Bernd Merbitz, Landespolizeipräsident Sachsen
  • Marc Mittelstaedt, Design Department, Giesecke & Devrient, München
  • Martin Weber, Deutsche Bundesbank, Nationales Analysezentrum, Mainz

 
Die Leipziger Typotage werden jährlich von der Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e.V. im Museum für Druckkunst Leipzig ausgerichtet. Sie bieten ein Forum, in dessen Rahmen sich Fachleute aus der Druck- und Gestaltungsbranche mit Studierenden und interessierten Teilnehmern über ein aktuelles Thema aus den Bereichen Typographie, Design und Druck austauschen und so neue Blickwinkel kennenlernen.
 
Den thematischen Hintergrund der Typotage bildet im Museum für Druckkunst Leipzig "Echt oder falsch? Eine Ausstellung um Geld und seine Fälschungen" Vom 14. Oktober bis zum 7. Dezember 2012 gewährt die Ausstellung anhand von rund 150 Exponaten aus der bedeutenden HVB Stiftung Geldscheinsammlung in München Einblicke in die Welt des Geldes und seiner Fälschungen. In der Gegenüberstellung zwischen Kopie und Original erfährt der Besucher viel über "falsche Fünfziger", "Superdollars" und seltene historische Fälschungen.

atz / 18.06.2012

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