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(24.09.2026 / sbr)

BASF führt Bindemittel für Papierstreichfarben mit reduziertem Product Carbon Footprint ein

BASF führt ein Dispersionsportfolio für Papierstreichanwendungen mit reduziertem Product Carbon Footprint (rPCF) ein. Am BASF-Verbundstandort Ludwigshafen hergestellte Papierstreichbinder sind nun mit einem um rund 20 % bis 45 % niedrigeren Product Carbon Footprint (PCF)1 erhältlich, verglichen mit den entsprechenden konventionellen Produkten.

Abbildung: BASF

Die neuen rPCF-Dispersionen nutzen dafür mehrere Hebel, unter anderem Rohstoffe mit niedrigem PCF. Sie können Kunden dabei unterstützen, Emissionen in der Kategorie „Purchased Goods and Services“ zu senken und auf ihre Ziele zur Scope-3.1-Emissionsreduktion hin zu arbeiten. Die PCFs der Produkte werden gemäß den Vorgaben der Initiative Together for Sustainability (TfS) berechnet und TÜV Rheinland hat zertifiziert, dass die Berechnungsmethodik von BASF diesem Standard entspricht.

„Mit unserem neuen rPCF-Portfolio antworten wir auf den Bedarf unserer Kunden an praxistauglichen Lösungen zur Emissionsreduzierung“, sagte Prof. Dr. Thomas Schiele, Vice President Business Management Adhesives, Fiber Bonding, Printing, Paper & Packaging. „Die neuen Produkte bieten eine kosteneffiziente Möglichkeit, relevante CO2-Einsparungen zu unterstützen. Als verlässlicher Partner der Papier- und Kartonindustrie möchten wir unseren Kunden hier eine konkrete Lösung für Herausforderungen geben, die die Branche heute und zukünftig zu bewältigen hat.“

Für die rPCF-Papierstreichbinder setzt BASF Rohstoffe mit niedrigem PCF sowie grüne Energieprodukte ein, darunter Strom aus erneuerbaren Quellen und Dampf mit niedrigem PCF. Die Produkte werden am BASF-Verbundstandort Ludwigshafen nach dem Massenbilanzansatz hergestellt: Ein definierter Anteil konventioneller Rohstoffe oder Energieprodukte wird durch entsprechende Alternativen mit reduziertem PCF ersetzt. Dieser Anteil wird anschließend den rPCF-Produkten zugeordnet und senkt deren PCF entsprechend. Der Herstellungsprozess selbst bleibt unverändert. Kunden können daher ohne erneute Produktqualifizierung auf rPCF-Alternativen umstellen und sie als Drop-in-Lösung einsetzen.

1 Der Product Carbon Footprint (PCF) bezieht sich auf Cradle-to-Gate-Emissionen und wird nach anerkannten Methoden berechnet. PCF-Reduktionen werden jeweils im Vergleich zum konventionellen BASF-Produkt bewertet.