Über 200 Unternehmen aus 17 Ländern hatten ihre Innovationen beim Deutschen Verpackungspreis 2026 eingereicht. Am Ende kürte die unabhängige Fachjury 36 herausragende Lösungen in zehn Kategorien. Die Sieger kommen aus Deutschland, Österreich, Italien, den Niederlanden und UK. Sie verwenden Kunststoff, faserbasierte Packstoffe, Glas und Metall. Drei Trophäen gehen in die Kategorie Verpackungsmaschinen. Das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) gratuliert als Veranstalter der größten europäischen Leistungsschau rund um die Verpackung den Gewinnerinnen und Gewinnern und stellt die ausgezeichneten Lösungen auf seiner Webseite vor. Für die feierliche Preisverleihung und die Bekanntgabe der Gold-Awards lädt das dvi am 19. November 2026 zu einem besonderen Branchenevent nach Berlin ein.
Antalis, ein weltweiter Anbieter von Papier-, Verpackungs- und visuellen Kommunikationslösungen, baut seine Präsenz auf dem europäischen Verpackungsmarkt weiter aus. Mit der Übernahme von Speidel Verpackungen, einem deutschen Spezialisten für maßgeschneiderte Verpackungslösungen, setzt Antalis seinen strategischen Wachstumskurs im Bereich individueller Verpackungskonzepte konsequent fort.
1895 als Familienunternehmen in Osnabrück gegründet, versorgt Felix Schoeller weltweit die verarbeitende Industrie mit Spezialpapieren – darunter Dekorpapier für die Möbel- und Holzindustrie, Fotopapier und Sublimationspapiere. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt seine Produkte an zehn Standorten in sechs Ländern. Von der Werksversorgung bis zur Belieferung der Kunden werden dafür jährlich rund 314.000 Tonnen Fertig- und Halbfertigware bewegt, wovon 244.000 Tonnen mittels 11.000 europaweiten Landtransporten an ihr Ziel finden. Rund 70.000 Tonnen werden jährlich in 4.000 Containern weltweit im Seeverkehr transportiert. Um diese Prozesse zuverlässig und effizient abzuwickeln, setzt das Unternehmen seit 1988 auf die Unterstützung der Nosta Group.
Aluminium ist vielseitig einsetzbar und vollständig recycelbar. Steigende Energiepreise, wachsender Wettbewerb und strengere Regulatorik erhöhen jedoch den Druck auf die Hersteller. Digitalisierung und Automatisierung können entlasten. Sie verlangen aber verlässlich aufgebrachte Informationen – wie auch die zunehmend geforderte Rückverfolgbarkeit. Auf der Aluminium 2026 zeigt der Spezialist Rea Elektronik seine Lösung für die wirtschaftliche, normgerechte, prozess- und zukunftssichere Kennzeichnung entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette.
Herma erweitert die Möglichkeiten, auch mit klassischen, silikonisierten Linerless-Etiketten den Abfall zu reduzieren und steigenden Entsorgungskosten zu begegnen. Beim Etikettenmaterial Linerless Plus (Sorte 400) setzt Herma erstmals für diese Produktgruppe den mehrschichtigen Haftkleber 62Dps ein. Die Mehrschichtigkeit erlaubt es, sehr gute Haftkraft und bestmögliche (Weiter-)Verarbeitung zu kombinieren.
Mit der Einführung des neuen PE-Film Portfolios präsentiert Sihl eine Lösung für den Print-on-Demand-Druck auf PE-Etiketten. Durch die Erweiterung des Facestock-Portfolios um PE-Basisfolien mit wässriger (AQ) Inkjet-Beschichtung bietet Sihl maximale Flexibilität und eröffnet neue, zukunftssichere Möglichkeiten für die Etikettenbranche.
In vielen Unternehmen werden Entscheidungen über Lagerstrukturen, Transportwege oder Investitionen in die Intralogistik noch immer auf Basis von Erfahrungswerten getroffen. Dieses Praxiswissen ist zweifellos wertvoll, stößt jedoch zunehmend an Grenzen. Steigende Anforderungen an Lieferfähigkeit, Kosteneffizienz und Flexibilität machen es erforderlich, Materialflüsse nicht nur zu beobachten, sondern präzise zu verstehen. Genau hier setzen digitale Materialflussanalysen an. Sie ermöglichen einen detaillierten Blick auf die tatsächlichen Bewegungen von Waren, Behältern und Materialien innerhalb eines Unternehmens und schaffen eine objektive Datengrundlage für strategische und operative Entscheidungen.
Bei Verpackungen geht es längst nicht mehr nur um Schutz und Logistik. Marken stehen zunehmend unter Druck, den Materialeinsatz zu reduzieren, fossile Rohstoffe zu ersetzen, strengere Vorschriften einzuhalten und zugleich eine starke Wirkung am Point of Sale zu erzielen. Gleichzeitig sind die Erwartungen an die Entwicklungsgeschwindigkeit deutlich gestiegen: Lösungen müssen schneller entstehen – und dabei verlässlich in Bezug auf Leistung, Recyclingfähigkeit und Konformität sein. Metsä Board begegnet diesem Wandel mit einem neuen Designstudio in Mailand, das am 2. Juli eröffnet wurde.
Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und die IGEPA group, eine Fachgroßhandelsgruppe für Papier, Verpackung und Werbetechnik, starten eine strategische Partnerschaft, um die Prozesse im Versandhandel zu verbessern. Im Mittelpunkt steht die KI-gestützte Software CASTN (Carton Set Optimization), die die IGEPA group als erster Drittanbieter ihren Kunden in Deutschland und Europa als Service anbietet.
Wie können Materialien im Brandfall selbstständig Schutzfunktionen übernehmen und weshalb gewinnen nachhaltige Flammschutzmittel immer mehr an Bedeutung? Antworten auf diese Fragen präsentiert das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP auf der FeuerTrutz 2026 in Nürnberg. Vom 24. bis 25. Juni 2026 stellen die Forschenden in Halle 4 thermoresponsive Funktionsmaterialien und biobasierte Flammschutzmittel für Brandschutzanwendungen in Bauwesen, Mobilität und Industrie vor.
Mit der Einführung von Enduro MD Shield präsentiert Sihl ein vielseitiges neues Programm, das auf zwei unterschiedliche Märkte zugeschnitten ist: RFID/NFC-Schutz und metalldetektierbare Etiketten (Tags). Getreu dem Motto „to protect & to detect“ (Schützen & Erkennen) bietet diese innovative Produktlinie sichere Lösungen zur Abschirmung persönlicher Daten sowie zum Schutz industrieller Produktionsanlagen vor Kontamination.
Mettler-Toledo Produktinspektion hat die weltweite Markteinführung des Röntgensystems X56 DXD+ mit Dual-Energy-Technologie mit Photonenzählung und KI-Funktionen angekündigt, mit dem das innovative Produktportfolio der X6-Serie erweitert wird. Speziell entwickelt für verpackte Anwendungen und ganz nach dem Motto „Inspect. Protect. Comply.“ ermöglicht das X56 DXD+ Herstellern die zuverlässige Inspektion jedes einzelnen Produkts durch eine verbesserte Fremdkörpererkennung.