In vielen Unternehmen werden Entscheidungen über Lagerstrukturen, Transportwege oder Investitionen in die Intralogistik noch immer auf Basis von Erfahrungswerten getroffen. Dieses Praxiswissen ist zweifellos wertvoll, stößt jedoch zunehmend an Grenzen. Steigende Anforderungen an Lieferfähigkeit, Kosteneffizienz und Flexibilität machen es erforderlich, Materialflüsse nicht nur zu beobachten, sondern präzise zu verstehen. Genau hier setzen digitale Materialflussanalysen an. Sie ermöglichen einen detaillierten Blick auf die tatsächlichen Bewegungen von Waren, Behältern und Materialien innerhalb eines Unternehmens und schaffen eine objektive Datengrundlage für strategische und operative Entscheidungen.
Bei Verpackungen geht es längst nicht mehr nur um Schutz und Logistik. Marken stehen zunehmend unter Druck, den Materialeinsatz zu reduzieren, fossile Rohstoffe zu ersetzen, strengere Vorschriften einzuhalten und zugleich eine starke Wirkung am Point of Sale zu erzielen. Gleichzeitig sind die Erwartungen an die Entwicklungsgeschwindigkeit deutlich gestiegen: Lösungen müssen schneller entstehen – und dabei verlässlich in Bezug auf Leistung, Recyclingfähigkeit und Konformität sein. Metsä Board begegnet diesem Wandel mit einem neuen Designstudio in Mailand, das am 2. Juli eröffnet wurde.
Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und die IGEPA group, eine Fachgroßhandelsgruppe für Papier, Verpackung und Werbetechnik, starten eine strategische Partnerschaft, um die Prozesse im Versandhandel zu verbessern. Im Mittelpunkt steht die KI-gestützte Software CASTN (Carton Set Optimization), die die IGEPA group als erster Drittanbieter ihren Kunden in Deutschland und Europa als Service anbietet.
Wie können Materialien im Brandfall selbstständig Schutzfunktionen übernehmen und weshalb gewinnen nachhaltige Flammschutzmittel immer mehr an Bedeutung? Antworten auf diese Fragen präsentiert das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP auf der FeuerTrutz 2026 in Nürnberg. Vom 24. bis 25. Juni 2026 stellen die Forschenden in Halle 4 thermoresponsive Funktionsmaterialien und biobasierte Flammschutzmittel für Brandschutzanwendungen in Bauwesen, Mobilität und Industrie vor.
Mit der Einführung von Enduro MD Shield präsentiert Sihl ein vielseitiges neues Programm, das auf zwei unterschiedliche Märkte zugeschnitten ist: RFID/NFC-Schutz und metalldetektierbare Etiketten (Tags). Getreu dem Motto „to protect & to detect“ (Schützen & Erkennen) bietet diese innovative Produktlinie sichere Lösungen zur Abschirmung persönlicher Daten sowie zum Schutz industrieller Produktionsanlagen vor Kontamination.
Mettler-Toledo Produktinspektion hat die weltweite Markteinführung des Röntgensystems X56 DXD+ mit Dual-Energy-Technologie mit Photonenzählung und KI-Funktionen angekündigt, mit dem das innovative Produktportfolio der X6-Serie erweitert wird. Speziell entwickelt für verpackte Anwendungen und ganz nach dem Motto „Inspect. Protect. Comply.“ ermöglicht das X56 DXD+ Herstellern die zuverlässige Inspektion jedes einzelnen Produkts durch eine verbesserte Fremdkörpererkennung.
InterPack
Die EyeC GmbH blickt auf eine erfolgreiche Teilnahme an der Interpack 2026 in Düsseldorf zurück. Vom 7. bis 13. Mai 2026 präsentierte das Hamburger Unternehmen seine intelligenten Lösungen für die automatisierte Artwork- und Druckbildkontrolle und nutzte die international wichtige Leitmesse für zahlreiche Fachgespräche mit Kunden, Partnern und weiteren Branchenvertretern aus der Verpackungs- und Processing-Industrie.
„Nicht nur reden. Mithelfen, forschen, verändern!“ So bringt es ein Student des Verpackungsmaschinenbaus auf den Punkt. Für den Countdown zum 11. Tag der Verpackung am 11. Juni 2026 erzählen Studierende, Azubis und Alumni verpackungsnaher Studiengänge und Ausbildungsberufe aus Deutschland und Österreich in 25 Videos auf Social Media, warum sie sich für das Themenfeld Verpackung entschieden haben. Der Tenor: Verpackung ist unverzichtbar. Anstatt sie schlechtzureden, kann man sie aktiv mitgestalten, um sie noch besser und nachhaltiger zu machen. Der Industrieverband Papier- und Folienverpackung beteiligt sich mit elf weiteren Verbänden aktiv daran.
InterPack
Die interpack 2026 hat ein klares Signal gesetzt: Die Verpackungsbranche ist enger vernetzt, innovationsstärker und dialogorientierter denn je. In den Messehallen wurde diese Dynamik unmittelbar sichtbar. Eine hohe Besucherfrequenz, dichte Gesprächssituationen und eine durchgehend internationale Präsenz prägten das Bild. Überall war zu erleben, mit welcher Entschlossenheit Unternehmen an Lösungen für die Zukunft arbeiten. Es wurde diskutiert, getestet und entschieden. Die komplette Wertschöpfungskette wurde im Live-Betrieb gezeigt.
Die GroupMosca entwickelt ihr Geschäftsmodell konsequent weiter und positioniert sich als Anbieter für integrierte End-of-Line- Lösungen. Ziel ist es, Lieferketten nicht nur effizienter, sondern zugleich transparenter, nachhaltiger, resilienter, aber auch zukunftssicher zu gestalten. Die Unternehmensgruppe bietet Lösungen für alle Anwendungsbereiche entlang des Verpackungsprozesses. Von der einfachen, manuellen Verpackungslösung im Preis-Performance Bereich bis hin zu voll automatisierten, integrierten Verpackungslösungen im Non Stop-Performance Bereich.
InterPack
Mettler-Toledo Product Inspection, Anbieter von Präzisionsinstrumenten und Inspektionstechnologien, gibt die Markteinführung ihrer M50 R-Series AdvancedLine Metalldetektorsysteme bekannt. Hierbei handelt es sich um Metallsuchsysteme der neuesten Generation, die Lebensmittelhersteller bei der Bewältigung steigender Anforderungen in Bezug auf Rückverfolgbarkeit, Datenkonnektivität, Bandleistung und Vorschriften-Compliance unterstützen können.
Die Logistikbranche stabilisiert sich und wächst in Teilen sogar. Diese erfreuliche Tendenz trifft aber nicht für alle Unternehmensgrößen gleichermaßen zu, wie die aktuelle Auswertung DATEV Spotlight 2/2026: Verkehr und Lagerei zeigt. So profitieren in diesem Sektor hauptsächlich die Großunternehmen von der positiven Entwicklung. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verzeichnen dagegen seit mehr als einem Jahr stagnierende beziehungsweise rückläufige Umsätze und sinkende Beschäftigtenzahlen.