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(03.09.2026 / sbr)

BVDM setzt ein Zeichen für Kunstfreiheit und unterzeichnet Bauhaus-Manifest 2026

Gemeinsam mit zahlreichen Verbänden, Kulturinstitutionen und Einzelpersonen bekennt der Bundesverband Druck und Medien e. V. (BDVM) sich zu demokratischen Werten und der Freiheit des künstlerischen Denkens und unterzeichnet das Bauhaus-Manifest. Auf Initiative von Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer gibt es ein breites Bündnis aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur sowie Kirchen, das mit dem Bauhaus Manifest 2026 ein klares Zeichen setzt.

„Als Spitzenverband der Druck- und Medienwirtschaft unterstützen wir die Werte, für die das Bauhaus seit 100 Jahren steht: Gestaltungswillen, demokratischen Dialog und gesellschaftliche Verantwortung,“ erklärt Kirsten Hommelhoff, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverband Druck und Medien (BVDM). „Diese Prinzipien sind auch für unsere Branche von zentraler Bedeutung.“

Das Bauhaus hat die Entwicklung visueller Kommunikation nachhaltig geprägt. Viele Gestaltungsprinzipien, die heute selbstverständlich erscheinen, gehen auf Impulse der Bauhaus-Bewegung zurück und wirken bis heute in Printprodukten fort. Zugleich entspricht die Bereitschaft der Branche, Innovationen aufzugreifen und Gestaltung neu zu denken, dem Geist des Bauhauses, das die Verbindung von Kreativität, handwerklicher Exzellenz und technologischem Fortschritt zu einem seiner Grundprinzipien erhob.

Darüber hinaus sieht der BVDM in der Unterzeichnung ein klares Bekenntnis zur Freiheit der Kommunikation. Druck- und Medienunternehmen schaffen mit ihren Printprodukten Öffentlichkeit, vermitteln Wissen und ermöglichen den gesellschaftlichen Austausch. Eine freie, vielfältige Medien- und Kommunikationslandschaft ist daher eine wesentliche Voraussetzung für demokratischen Diskurs und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Mit der Unterzeichnung des Bauhaus-Manifests 2026 unterstreicht der BVDM seine Überzeugung, dass kulturelle Gestaltungskraft, freie Kommunikation und demokratische Werte untrennbar miteinander verbunden sind und auch künftig eine zentrale Grundlage für die Arbeit der Druck- und Medienbranche bilden,“ so Kirsten Hommelhoff zur Motivation des BVDM das Manifest zu unterzeichnen.