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(10/21/2026 / sbr)

Umsätze im Mittelstand bleiben stabil

Die Umsätze im deutschen Mittelstand haben sich im September weiter leicht positiv entwickelt. Der saison- und kalenderbereinigte Umsatzindex des DATEV Mittelstandsindex verzeichnet mit 96,9 Punkten ein Plus um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vormonat fällt er um 1,0 Prozent. Der Blick auf die Unternehmensgrößen offenbart dabei unterschiedliche Verläufe. Mittlere Unternehmen können ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent steigern, kleine Unternehmen um 2,1 Prozent. Bei Kleinstunternehmen ist der Trend gegenläufig; ihre Umsätze sinken um 4,6 Prozent. In den betrachteten Branchen liegen die Umsätze durchweg unter dem Vorjahresniveau. Den geringsten Rückgang verzeichnet das Gastgewerbe mit minus 3,1 Prozent.

„Der Umsatz bewegt sich nominal seitwärts und liegt damit nahezu auf dem Vorjahresniveau. Das saison- und kalenderbereinigte Plus von 1,0 Prozent bleibt angesichts der weiter steigenden Löhne ein schwaches Signal. Die Unterschiede zwischen Unternehmensgrößen und Branchen zeigen zudem, dass diese Entwicklung nicht alle Teile des Mittelstands gleichermaßen erreicht“, sagt DATEV-CEO Prof. Dr. Robert Mayr.

Löhne wachsen nach wie vor stärker als Umsätze

Nach wie vor im Aufwärtstrend zeigt sich der Lohnindex. Im September fallen die Löhne saison- und kalenderbereinigt um 5,5 Prozent höher aus als im Vorjahr. Im Vergleich mit dem Vormonat ergibt sich ein Zuwachs von 0,6 Prozent. Damit bleibt der Lohnanstieg ein wesentlicher Kostenfaktor. Am stärksten zeigt er sich mit 6,5 Prozent wieder im Gastgewerbe.

Die Beschäftigung ist nach wie vor leicht rückläufig. Der entsprechende Teilindex sinkt im September um 0,2 Prozent – sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zum Vormonat. Bei den Unternehmensgrößen zeigen sich dabei Unterschiede. In Kleinstunternehmen gibt es einen Beschäftigungszuwachs um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau, kleine und mittlere Unternehmen bauen dagegen um 0,2 beziehungsweise 0,5 Prozent ab. In der Branchenbetrachtung sind das Baugewerbe und das Verarbeitende Gewerbe mit jeweils 1,1 Prozent am stärksten vom Beschäftigungsrückgang betroffen.