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Deutscher Gemeinschaftsstand auf Print China


Moderne Druck- und Papiertechnik stößt in China auf ungebrochenes Interesse: Schon nach zwei Tagen meldete die Fachmesse Print China 2019 ihren 100.000sten Besucher. Insgesamt kamen an den fünf Messetagen wie schon 2015 und 2017 über 200.000 Fachbesucher zur Messe Guangdong.


"Diese Besucherresonanz ist ein sehr erfreuliches Signal", sagt Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des Fachverbandes Druck- und Papiertechnik im VDMA und der PrintPromotion GmbH. Denn China sei für deutsche Anbieter von Druck- und Papiertechnik ein Schlüsselmarkt. Allein 2018 summierten sich die Exporte in den größten Auslandsmarkt der Branche auf 612 Millionen Euro.

Präsenz zeigen – und dabei aus der Masse hervorstechen

Entsprechend wichtig ist es für die Mitgliedsfirmen des VDMA-Fachverbandes, sich mit ihren innovativen Lösungen vor Ort zu präsentieren. Doch auf großen Messen wie der Print China stellt sich die Frage der Wahrnehmbarkeit. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist es schwer, inmitten der mehr als 1.200 Aussteller hervorzustechen. Zumal zahlreiche Global Player mit aufwändigen, personalintensiven Messeständen viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Damit sich die Teilnahme an den Auslandsmessen auch ohne überbordenden Ressourceneinsatz lohnt, organisiert die PrintPromotion GmbH dort regelmäßig deutsche Gemeinschaftsstände. Diese professionell gestalteten, großzügigen Messestände in guter Lage verschaffen beteiligten Ausstellern unter dem Label "Made in Germany" ein Maß an Aufmerksamkeit, das allein kaum erreichbar wäre. Auf der Print China ging dieses Konzept letzte Woche abermals auf.

Positives Fazit des gemeinschaftlichen Messeauftritts

Die beteiligten Firmen zogen eine durchweg positive Bilanz des gemeinsamen Messeauftritts. "Wir hatten eine erfolgreiche Messe. Am Stand herrschte reger Publikumsverkehr, weil der Standort gut war und sich das Design von anderen Ständen abhob", erklärte Kenny Lam, Marketing Coordinator der Kurz Hong Kong Ltd. Dadurch habe man nicht nur Kontakte zu den bestehenden Kunden pflegen können, sondern auch viele Gespräche mit Interessenten geführt.

Auch Marcus Tralau, CEO der Dresdener KAMA GmbH, zog ein positives Fazit: "Wir sind mit den Auftragseingängen und vor allem mit den Gesprächen auf der Print China 2019 sehr zufrieden." Man habe den Messeauftritt genutzt, um dem chinesischen Fachpublikum erstmals Kamas Sonderlösung zur Herstellung von Faltschachteln in kleiner und mittlerer Auflage zu präsentieren. Das Feedback fiel laut Tralau überaus positiv aus. China habe sich auch für sein Unternehmen trotz des harten Wettbewerbs zum wichtigsten Auslandsmarkt entwickelt. Nach der erfolgreichen Messeteilnahme dürfte sich diese Entwicklung fortsetzen.

"Für den Markteinstieg absolut empfehlenswert"

Auch Isra Vision zählte zu den Ausstellern des Gemeinschaftsstandes. Laut Amir Dekel, Global Vice President mit Verantwortung für den Geschäftsbereich Print, investiert Isra erheblich in den chinesischen Markt. Gute Sichtbarkeit auf der Messe sei in diesem Zusammenhang wichtig. Mit dem gemeinschaftlichen Stand war sie in Guangdong gegeben. Und so konnte Dekel zur Halbzeit der Print China 2019 auf starke Messetage mit qualitativ hochwertigen Kontakten zurückblicken.

Laut Stefan Beke-Bramkamp, Sales & Marketing Director der Krause-Biagosch GmbH, strömten neben chinesischen Kunden auch viele Interessenten aus dem Ausland - darunter einige aus den USA - an den Gemeinschaftsstand. Die gute Besucherresonanz, die reibungslos verlaufene Messevorbereitung sowie auch die tatkräftige Unterstützung der PrintPromotion beispielsweise beim Übersetzen chinesischer Kundengespräche haben bei ihm einen rundum positiven Gesamteindruck hinterlassen: "Wir sind mit der Organisation und dem gesamten Messeverlauf sehr zufrieden", erklärt Beke-Bramkamp. Interessierten Firmen rät er, das Angebot solcher Gemeinschaftsstände wahrzunehmen: "Wir können diesen Weg für den Markteinstieg absolut empfehlen."

sbr / 18.04.2019