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Erste Gallus Labelfire in Kanada installiert


Data Communications Management (DCM) aus Brampton, Ontario, installiert die erste Gallus Labelfire in Kanada, um das Angebot im Hinblick auf kurzfristige On-Demand-Labels zu verbessern. DCM ist in Kanada nach eigenen Angaben Marktführer für Print-on-Demand Etiketten und hat sich während der letzten fünfzig Jahre auf die Herstellung von Etiketten im Flexodruckverfahren konzentriert.


Als eine der größten Etikettendruckereien in Kanada erwartet DCM, dass die neue Gallus Labelfire das Unternehmen im Bereich der Verarbeitung von variablen Druckdaten, auf ein anderes Niveau heben wird. "Die Nachfrage nach kleineren Auflagen bei unseren Kunden ist groß und die Individualisierung bei Etiketten nimmt zu. Wenn wir bei den Kleinauflagen im hochveredelten Etiketten-Segment führend sein wollen, dann brauchen wir die beste am Markt verfügbare Hybridtechnologie und ich bin überzeugt, wir erhalten diese mit der Gallus Labelfire von Heidelberg USA", erklärt Alan Roberts, Senior Vice President bei DCM.

Die Labelfire setzt neue Maßstäbe im Etikettenmarkt und kombiniert die neueste Digitaldrucktechnologie mit den Vorteilen der konventionellen Druck- und Weiterverarbeitungstechnik. Diese Maschine druckt mit 50 m/min und ist somit produktiv genug, um den wachsenden Bedarf an Kleinauflagen der Kunden von DCM zu erfüllen. Die Gallus Labelfire ist ein Etikettendrucksystem mit integriertem Inkjet-Digitaldruck, Flexo- und rotativem Siebdruck, Kaltfolienapplikation und einer semirotativen Stanze. Inline werden die Etiketten lackiert, veredelt und weiterverarbeitet – von der Rolle zum fertig gestanzten Etikett, in einem Produktionsdurchgang.

"Wir glauben, dass eine Hybrid-Etikettendruckmaschine, wie die Gallus Labelfire eine ist, gegenüber einer reinen Digitaldruckmaschine für uns die richtige Lösung ist, denn sie gibt uns die Flexibilität, um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden, zumal wir jetzt alle Jobs inline in einem Produktionsdurchlauf erledigen können", sagt Roberts. "Ausgestattet mit reiner Digitaldrucktechnologie müssten wir jeden Job von der Druckmaschine nehmen, um diesen an anderer Stelle der Weiterverarbeitung zuzuführen, was viel mehr Zeit und Arbeit kostet. Die Labelfire bedient einen ganzheitlichen Ansatz, wobei ich glaube, dass wir uns mit dieser Lösung vom Markt abheben werden."

Ein weiterer eindrucksvoller Faktor für DCM waren die zusätzlichen Funktionen der Labelfire, die Qualität und Farbe der Etiketten verbessern. Mit einer Auflösung von 1200 x 1200 dpi bietet der Labelfire DCM die neueste Inkjet-Drucktechnologie mit 7 Farben plus digitalem Weiss und drei konventionellen Flexodruckeinheiten. Je nach Kundenbedürfnis kann DCM Flexo-Weiss oder Digital-Weiss drucken, ohne die Maschinengeschwindigkeit verringern zu müssen. Die Gallus Labelfire wird mittels Prinect, dem Digital Front End von Heidelberg betrieben, welches einen Schmuckfarbenabgleich, eine PDF-Toolbox und einen Prepress-Manager beinhaltet.

Service als Wettbewerbsvorteil

Durch die Integration von Heidelberg-Gallus kann DCM auf das branchenweit größte Servicenetzwerk zurückgreifen. Damit ist sichergestellt, dass, die beste Performance der Anlage gewährleistet ist und immer ein Service-Techniker in der Nähe verfügbar ist.

"Einer der Hauptgründe, warum wir uns für die Gallus Labelfire entschieden haben, ist, dass es eine 24/7 Service-Abdeckung gibt, das ist für uns ein großer Wettbewerbsvorteil", sagt Roberts. "Andere Unternehmen, mit denen wir in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben, mussten uns ihre Techniker aus den USA her schicken. Heidelberg jedoch hat Servicetechniker direkt hier in Kanada, die uns schnell und effizient erreichen können. Das ist ein großes Plus."

sbr / 07.12.2018