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German RepRap präsentiert auf der formnext


In der Halle 3.1, Stand D40 präsentiert German RepRap sich dieses Jahr auf einem noch größeren Stand, bringt die Partner DuPont und DOW mit nach Frankfurt am Main und zeigt Produkte aus der Fused Filament Fabrication, kurz FFF-Technologie und der Liquid Additive Manufacturing, kurz LAM-Technologie live auf der Fläche. Die FFF-Maschinen x400 und x500 führen je Druckprozesse mit den neuesten 3D Filament-Innovationen aus dem Hause DuPont™ vor.


Dazu gehören beispielweise die weichen 3D-Filamente Hytrel® 3D4000FL und Hytrel® 3D4100FL sowie das sehr steife Nylonmaterial Zytel® 3D1000FL. Zusätzlich werden erstmalig die beiden neuen Nylonmaterialien (Polyamide) Zytel® 3D12G30FL BK309, mit Glasfaserverstärkung, und Zytel® 3D10CF20FL BK544, mit Carbonverstärkung, live auf dem Stand verarbeitet.

Der L280, der erste kommerzielle 3D-Drucker aus der LAM-Serie, wird live interessante Anwendungen aus dem Bereich Silikon Elastomere zeigen. DOW Silicone liefert das LC3335, ein Liquid Silicone Rubber (LSR) aus dem EVOLV3D Portfolio. Das Material besitzt eine Härte von 50 Shore A und erreicht daher mit der LAM-Technologie nahezu identische mechanische Eigenschaften, verglichen zum Spritzgussverfahren. Der L280 3D-Drucker kann damit funktionelle Teile herstellen, die von den mechanischen Eigenschaften her mit Teilen aus dem Spritzgussverfahren verglichen werden können. Insgesamt zwei L280 Maschinen veranschaulichen den Besuchern die neue Revolution der LAM-Technologie (Patent angemeldet), denn diese führt nach eigenen Angaben bereits bei vielen Unternehmen zu einem Umdenken hinsichtlich der Produktionskette. Nicht nur die enormen Zeit- und Kostenersparnisse sind für Anwender aus allen Bereichen von Silikonprodukten interessant. Die Besucher der Messe sind herzlich eingeladen die Vorteile und Möglichkeiten dieser Technologie zu entdecken.

Ein weiteres interessantes Anwendungsbeispiel zeigt German RepRap dieses Jahr aus dem Hause Airbus Helicopters. Auch hier dürfen die Besucher gespannt sein, warum der Hubschrauber-Hersteller nicht mehr auf die additive Fertigung der German RepRap 3D-Drucker verzichten möchte.

sbr / 14.11.2018