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Mimaki auf der Formnext


Unter dem Motto "Shape the Future in Colour" stellt Mimaki seine ausgereifte additive Fertigungstechnologie während der Formnext vor, die vom 13. bis zum 16. November in Frankfurt stattfindet. Mit dem an Stand D26 in Halle 3.1 live zu besichtigenden Mimaki 3DUJ-553 3D-Drucker können Grafikbüros, Designer und Produktentwickler dank des hohen Detailgrads und der riesigen Farbpalette ein einzigartiges Maß an Fotorealismus erzielen.


"Die Farbpalette und Farbintensität eröffnen in Verbindung mit der Möglichkeit einer extrem genauen Farbabstimmung einige spannende Anwendungsbereiche", erklärt Bert Benckhuysen, Senior Product Manager bei Mimaki. "So etwa können Hauttöne, bei denen schon die kleinsten Abweichungen vom menschlichen Auge bemerkt werden, mit einer fotorealistischen Qualität wiedergegeben werden, denn Mimaki unterstützt die Genauigkeit der Scanner mit höchster Präzision. Produktentwickler, die eine exakte Wiedergabe ihrer Entwürfe benötigen, dürfen sich über extrem feine Farbabstufungen mit einem Minimum an Körnigkeit freuen, und für Marken mit den höchsten Anforderungen können spezielle Schmuckfarben erstellt werden."

Der 3DUJ-553 3D-Drucker unterstützt mehr als 10 Millionen Farben – und das mit einem gleichbleibenden und wiederholbaren Ergebnis, was der einzigartigen Verwendung von ICC-Farbprofilen zu verdanken ist. Mimaki hat zudem ein durchsichtiges Kunstharz entwickelt, wodurch eine vollständige Transparenz ebenso erzielt werden kann wie eine semi-transparente Farbgebung. Der 3DUJ-553 3D-Drucker druckt Schichten von 19, 32 oder 42µm und liefert extrem feine Details und glatte Oberflächen, die bei der Nachbearbeitung erhalten bleiben, da das Trägermaterial wasserlöslich ist und sich in Wasser einfach auflöst.

Durch ein Gemeinschaftsprojekt mit Materialise stehen in 3D gedruckte Modelle von Mimaki derzeit über i.materialise.com unter dem Namen Multicolor+ zur Verfügung. Miranda Bastijns, Materialise Director Manufacturing Online, erläutert: "Materialise testet derzeit die 3D-Vollfarbdrucktechnologie von Mimaki. Das Material Multicolor+ ermöglicht glatte Oberflächen mit leuchtenden Farben, die das fertige Objekt noch zusätzlich aufwerten. Mit Multicolor+ werden leuchtendere und kräftigere Farben sowie robustere Materialien mit einer Mindestwanddicke von 1mm erzielt. Auch ineinandergreifende Teile können gedruckt werden. Daher eignet sich Multicolor+ für den Druck von Zierteilen wie etwa Figuren, Avataren und Architekturmodelle."

Die gedruckten Mimaki 3D-Modelle sind in ihrer Stärke vergleichbar mit ABS-Kunststoff. Die Modelle werden aus UV-gehärtetem Photopolymerharz mit Tintenstrahldruckköpfen gedruckt und können direkt auf im mit 500x500x300mm sehr großen Arbeitsbereich bearbeitet werden. Der 3DUJ-553 3D-Drucker kann einfach remote oder über ein Touchpanel gesteuert werden. Mithilfe der Mimaki 3D Link-Software können Farben auch kurzfristig geändert werden.

Mimakis Erfahrung im Bereich Tintenstrahldruck, UV-Druck und Farbmanagement geht auf die lange Geschichte des Unternehmens im 2D-Druckbereich zurück, wie Bert Benckhuysen ausführt: "Unsere Geschichte im Bereich des 2D-Drucks ist ganz wichtig, denn dadurch sind wir Experten, was Farbmanagement, Tintenzirkulation für eine maximale Verfügbarkeit des Druckers und Bedienbarkeit angeht. Wir sind uns zudem der Bedeutung laufender Investitionen in F&E bewusst. Doch damit nicht genug: Denn das bedeutet auch, dass wir bereits über einen exzellenten technischen Support und Kundendienst verfügen, wenn wir die Expansion unserer Vertriebsinfrastruktur in Angriff nehmen."

Abschließend meint Benckhuysen: "Man sagt, dass Farben alle Sprachen sprechen. Deshalb wird unsere unglaubliche Palette von Druckmustern – die von der Spielzeug-, Unterhaltungsindustrie und Werkzeugindustrie bis hin zu den Bereichen Medizin, Konsumgüter, Beschilderung, Architektur, Kunst und Verpackung reichen – für sich sprechen. Nach der erfolgreichen Einführung im vergangenen Jahr freuen wir uns schon wieder auf die Formnet-Community und darauf, den TeilnehmerInnen die Technologie, die Farbe und alle unsere Entwicklungen des vergangenen Jahres näherbringen zu dürfen."

sbr / 09.11.2018