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Heidelberg eröffnet Zukunftswerkstatt


Die fortschreitende digitale Transformation der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) stellt auch an die berufliche Bildung des Unternehmens hohe Anforderungen. Um den technologischen und gesellschaftlichen Wandel leichter gestalten zu können, hat Heidelberg für seine Auszubildenden eine Zukunftswerkstatt am Standort Wiesloch-Walldorf eröffnet und bindet damit die Auszubildenden von Beginn an in die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens ein.


In der Zukunftswerkstatt werden Auszubildende früh mit dem Einsatz neuester digitaler Arbeitsmethoden, wie Augmented bzw. Virtual Reality (VR) oder auch Utility Filmen vertraut gemacht. So können sich beispielsweise die angehenden Mechatroniker unter Einsatz von Virtual Reality das Innenleben einer Druckmaschine erschließen. Mittels einer speziellen VR-Brille werden die Auszubildenden in die Lage versetzt, sich in einer virtuellen Umgebung zu bewegen und dabei Montage-, Wartungs- und Reparaturarbeiten zu simulieren. Das Produkt wird dadurch gläsern und für Auszubildenden leichter verständlich.

"Wir machen unseren Nachwuchs fit für die Herausforderungen der digitalen Zukunft", sagte Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender, anlässlich des Startschusses der Zukunftswerkstatt. "Dazu investieren wir weiter stark in das Thema moderne Ausbildung. Denn wir benötigen motivierte und dynamische Mitarbeiter, die mit Hilfe modernster digitaler Technologien die digitale Transformation von Heidelberg aktiv vorantreiben."

In der Zukunftswerkstatt montieren Auszubildende zudem mit Hilfe dieser Methoden Produkte für Start-up Unternehmen, wie beispielsweise den Karlsruher Anbieter von 3D-Druckern Apium, denen Heidelberg im Rahmen seines High-Tech-Campus Konzepts Entwicklungs- und Produktionskapazitäten am Standort Wiesloch-Walldorf zur Verfügung stellt.

"Unser Ziel ist es, nachhaltig handlungsfähige Mitarbeiter zu entwickeln, die besonders in einer von Dynamik und Veränderung geprägten Kultur offen und mutig für Neues sind, gerne Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen", sagt Rainer Haus, zuständig für die deutschen Ausbildungsbereiche des Unternehmens. "Gleichzeitig steigern wir die Attraktivität unserer Ausbildung weiter und machen damit eine 'traditionelle' Branche auch für die sogenannten Digital Natives interessant", ergänzt Prof. Rupert Felder, Leiter Personal bei Heidelberg.

sbr / 08.11.2018