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Tatort: Digitaldruck mit dem "Blauen Engel"


Das Druckhaus Berlin-Mitte war die erste Druckerei, die nach den strengen Kriterien des Blauen Engels für Druckerzeugnisse produzieren konnte. Seit der Einführung des Umweltstandards nach RAL-UZ 195 konnten die Berliner bereits hunderte Blauer-Engel-Projekte produzieren und viel Erfahrung im Umgang mit den notwendigen Materialien und Prozessen sammeln. Zugleich entwickelt die Druckerei die umwelt- und gesundheitsschonende Printproduktion ständig weiter. In diesem Jahr wurde das Angebot endlich auch um den Digitaldruck erweitert.


Notwendige Voraussetzungen für Blauer-Engel-Produktionen auf der Digitaldruckmaschine sind neben der Deiinkbarkeit der Druckprojekte und dem Einsatz von Recyclingpapier die Erfassung und Einhaltung der vorgegebenen Abfallquote. Die Einhaltung aller anderen Grenzwerte des Blauen Engels für Druckerzeugnisse sowie der Nachweis eines Energiemanagements ist selbstverständlich. Gleichzeitig sollte der Digitaldruck auch qualitativ den Ansprüchen der DBM-Kunden gerecht werden und so den Offsetdruck adäquat ergänzen. Die Berliner entschieden sich für den Einsatz der versafire von Heidelberg mit Trockentoner-Technologie, wobei die Standardkonfiguration mit den Optionen für Banner- und Briefumschläge, Deckweiß, Lack und Neonfarben sowie zusätzlichen Materialschächten ergänzt wurde.

Neben Kleinauflagen auf Recyclingpapier und mit dem Blauen Engel für Druckerzeugnisse soll der Digitaldruck vor allem für Hybridprodukte, also einer Kombination aus Offsetdruck und dem individualisierten Digitaldruck genutzt werden.

Die Berliner Druckerei ist mit dem umweltgerechten Digitaldruck sehr zufrieden. Es gibt hierbei erste Highlights. Eines ist die bereits seit längerer Zeit als Hybridprodukt laufende Mandantenzeitschrift eines Berliner Steuerberaternetzwerks, "tatort:steuern". Hier wurde ein Relaunch genutzt, um die Zeitschrift auf Recyclingpapier und Blauer Engel-Produktion umzustellen. "tatort:steuern" ist nach eigenen Angaben die erste im Hybridverfahren hergestellte periodische Zeitschrift, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet wurde.

Vorangegangen waren intensive Beratungen und Tests mit Redaktion und Grafik von tatort:steuern. Uwe Scherf, Geschäftsführer von tatort:steuern, erklärt dazu: "Wir wurden vom DBM regelmäßig auf die Weiterentwicklungen beim Recyclingpapier und bei der umweltschonenden Druckproduktion informiert. Die Mitglieder unseres Netzwerkes versuchen in ihren Büros auf Ressourcenschonung und den Einsatz von Recyclingpapier zu achten. Da lag es nahe, dieses Engagement auch bei unserer Mandantenzeitschrift umzusetzen. Die Druckbeispiele des DBM haben uns dann überzeugt, den grafischen Relaunch auch für einen Papierwechsel zu nutzen. Mit dem Ergebnis sind sowohl wir im Netzwerk als auch unsere Abonnenten sehr zufrieden."

Doris Erbel, Partnerin bei einem der Mitglieder des Netzwerks tatort:steuern ergänzt: "Als Steuerberater sind wir der nachhaltigen Entwicklung unserer Mandanten und unserer Kanzleien besonders verpflichtet. Diesem Anspruch auch bei einem unserer wichtigsten Kommunikationsmittel, unserer Mandatenzeitschrift, gerecht zu werden, freut uns sehr und wir sind der Redaktion und der Druckerei für die Initiative sehr dankbar."

Durch die Umstellung von tatort:steuern auf Recyclingpapier werden je Ausgabe 0,5 to CO2, 30 Kubikmeter Wasser und rund 6.000 kWh eingespart. Zusätzliche Einsparungen erzielt das DBM durch den Einsatz prozessloser Druckplatten und die umweltschonende Printproduktion.

sbr / 25.10.2018