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Brillant bedrucken, effizient individualisieren


Seine umfassende Druck- und Codierkompetenz rückt Atlantic Zeiser auf der Fachpack 2018 in den Mittelpunkt (Halle 3A, Stand 435). Ob Blister, Etiketten oder Faltschachteln, ob Papier, Karton oder Folie: Der Codierspezialist zeigt, was heute möglich ist – selbst bei kleinsten Losgrößen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die neue Druckergeneration Omega Pro. Im UV-Inkjet-Druck mit Drop-on-Demand-Technologie setzt sie Maßstäbe hinsichtlich Geschwindigkeit, Druckbreitenvarianz, Kompaktheit und Verfügbarkeit.


Die Vierfarb-Variante der Omega Pro-Familie ist in äußerst anspruchsvoller Umgebung live zu erleben – in einer Blisteranlage von Koch-Pac Systeme, einem führenden Anbieter auf diesem Gebiet (Halle 3A, Stand 221). Dort sorgt der Omega Pro 4C dafür, dass sich Blister auch mit Losgröße 1 wirtschaftlich individualisieren und verpacken lassen. Dank des Single-Pass-Verfahrens kombiniert das Vierfarb-System dabei die Flexibilität des Digitaldrucks mit der Produktivität des Offset-Drucks. Mit einer Auflösung von 600 dpi lassen sich feinste Details und Konturen optimal darstellen – und das selbst bei kleinsten Schriftgrößen bis zu 3 Punkt. Die im Omega Pro verwendete neuartige Embedded RIP Technologie ermöglicht das Inline-Rippen der variablen Datenbestandteile. Dadurch wird ein enormer Zeitgewinn bei der Datenvorbereitung erzielt, da keine unnötig großen Datenmengen durch komplett vorgerippte Dokumente übertragen werden müssen. Die vollautomatisierte Reinigung der Tintenstrahldüsen sorgt für konstant perfekte Druckqualität und beste Verfügbarkeit.

Vorbereitet für Industrie 4.0

Diese Eigenschaften zeichnet auch seinen neuen monochromen "Bruder" aus, den Omega Pro 54 MC. Einsetzbar für alle Farben einschließlich Weiß erzielt er seine brillante Druckqualität bei einer Geschwindigkeit von bis zu 60 m/min. Auf der Fachpack zu sehen ist er in Verbindung mit der Digiline Versa von Atlantic Zeiser, einem kompletten System für Serialisierung und Late Stage Customization von Faltschachteln. Das zukunftssichere Konzept von Maschine und Software erfüllt "alle derzeitigen Serialisierungs­ und Codierungsanforderungen weltweit" und schafft Investitionssicherheit. In kompakter Form kann das System flache oder geklebte Faltschachteln in einem Arbeitsschritt vor den Verpackungslinien zentral und monochrom bedrucken. Die Investition in mehrere Track & Trace-Module für jede einzelne Linie und ihren aufwändigen Betrieb kann damit entfallen. Die neue Digiline Versa erfüllt zudem bereits Anforderungen, die sich aus dem Industrie 4.0-Ansatz mit möglichst durchgehend digitalisierten und vernetzten Produktionseinheiten ergeben. So bietet die neue Versa zum Beispiel einen Audit Trail, der alle relevanten Änderungen protokolliert.

Große Zeitersparnis dank Volldigitalisierung

Auch für die Herausforderung, Pharmaetiketten für Vials kostenoptimiert Late-Stage komplett zu bedrucken sowie ggf. mit variablen oder sogar serialisierten Daten auszustatten, zeigt Atlantic Zeiser eine Lösung: Mit dem innovativen, digitalen Highspeed-Drucksystem Digiline Label können Pharmaunternehmen und Verpackungsdienstleister alt hergebrachte Technologien wie den relativ langsamen Thermotransferdruck oder den aufwändigen druckklischee-basierten Flexodruck ablösen. Zu erleben ist auf der Messe die Offline-Variante für den Druck auf Rolle. Druckjobs können aufgrund der volldigitalen Drucktechnologie der Digiline Label schnell geladen und gestartet werden, ohne mechanisch etwas umrüsten zu müssen. Das kann pro Druckjob mitunter 60 Minuten sparen. Und die laufenden Verbrauchskosten sind gut 30 Prozent niedriger als beim Thermotransferdruck. Herzstück der Digiline Label ist ein Omega DoD UV-Inkjetdrucker. Er garantiert auch bei hohen Geschwindigkeiten von bis zu 60 Meter pro Minute ein brillantes Druckbild auf unterschiedlichen Etikettenmaterialien wie Papier, PP, PE und PVC. Weiterer Vorteil: Der Druck ist gegen Abrieb sowie Licht und alkoholbasierte Lösemittel beständig. Die hochauflösende Inspektionskamera lässt sich über ein intuitives User Interface schnell und einfach einrichten. Sie prüft auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten zuverlässig Inhalt und Qualität von Text- und Codeelementen. Auf der nachfolgend ge­lager­ten Workstation können bei Bedarf fehlerhafte Etiketten einfach manuell entfernt und durch unbedruckte Etiketten ersetzt werden, die anschließend bedruckt werden. Auf diese Weise gibt es auf der fertig gedruckten Rolle keine Lücken. Dank der "Re-Check" Funktion, bei der die Kamera den nachbearbeiteten Bereich erneut prüft, können Bedienerfehler so gut wie ausgeschlossen werden.

sbr / 17.09.2018