NEWS

Keyline über Apps mit Maschinen integrierbar


Keyline, die Druckereimanagement-Software einer neuen Generation, kann jetzt mit wenigen Klicks mit anderen Systemen integriert werden – über Apps, die Keyline-Entwickler Crispy Mountain in einem speziellen AppStore anbietet. Mittelfristig sollen über solche Apps auch Maschinen in Druckvorstufe und Weiterverarbeitung mit Keyline integriert werden können. Damit hebt Crispy Mountain das Druckereimanagement "auf eine ganz neue Ebene".


Individuelle Geschäftsmodelle und evolutionär gewachsene Software-Landschaften haben dazu geführt, dass keine Druckerei mehr einer anderen gleicht. Die sich ständig ändernden Marktbedingungen verschärfen die Situation – Druckereien müssen in der Lage sein, sich flexibel anpassen zu können.

Dies stellt auch Software-Anbieter vor neue Herausforderungen, wie Christian Weyer, Geschäftsführer von Keyline-Entwickler Crispy Mountain weiß: "Klassische Softwarehäuser tendieren gern dazu, ihre Lösungen zu 'eierlegenden Wollmilchsäuen' auszubauen, um alle Anforderungen abbilden zu können. Das führt aber in der Regel zu schwer bedienbaren und unflexiblen Software-Kolossen, die zudem kaum mehr zu warten sind."

Crispy Mountain geht einen anderen Weg. Keyline ist ein leistungsfähiges, aber dennoch schlankes Management-System, das über offene Schnittstellen mit anderen Softwarelösungen und Maschinen kommunizieren kann. Bislang mussten entsprechende Integrationen individuell für jeden Kunden entwickelt werden – dies ändert sich nun mit der Einführung des AppStores.

Integration über Apps einfach und schnell

"Mit den über unseren AppStore erhältlichen Apps treiben wir nun das Thema Integration auf die Spitze", sagt Weyer. "Wir sprechen hier nicht über Integrationen, die fünfstellige Budgets und hohen Zeitaufwand erfordern, sondern mit wenigen Klicks innerhalb von Minuten erledigt sind. Es funktioniert einfach – in doppelter Hinsicht." Die Apps seien, so Weyer, teilweise kostenlos, teilweise mit einer monatlichen Gebühr verbunden.

Das initiale Angebot im Keyline-AppStore umfasst unter anderem Apps für die Integration mit folgenden Applikationen:

  • Pipedrive – ein leicht zu bedienendes Customer Relation Management-System (CRM)
  • Shipcloud – eine zentrale Schnittstelle zu Versanddienstleistern wie DHL, UPS, GLS, DPD, Hermes, TNT, FedEx und anderen
  • Dropbox – für die Ablage und das Management verschiedenster Dateien
  • Slack – für die Kommunikation intern sowie extern mit Kunden und Partnern

Das Angebot soll kontinuierlich ausgebaut werden, weitere Apps sind bereits in Entwicklung. Dies beinhaltet unter anderem auch Anbindungen an die gängigsten Web2Print Lösungen. Die Apps können auch von Drittherstellern entwickelt werden.

Auch Maschinen können mit Keyline integriert werden

Mittelfristig werden auch Apps für die Integration von Keyline mit Maschinen in Druckvorstufe und Weiterverarbeitung zur Verfügung stehen. Dazu Weyer: "Wir sprechen bereits mit verschiedenen Herstellern, das Feedback ist sehr positiv und bald werden erste Maschinen im One-Click-Verfahren mit Keyline integrierbar sein."

Keyline fungiert als Schaltzentrale für alle Abläufe in der Druckerei. Das System sendet dabei permanent so genannte Events – etwa wenn Objekte angelegt, verändert oder gelöscht werden. Eine App kann diese Events aufgreifen und auf deren Basis ihrerseits Prozesse und Workflows anstoßen. Auf diese Weise können ereignisgesteuerte Prozessketten gestaltet und Abläufe automatisiert werden.

Keyline deckt eigenen Angaben zufolge mit seinem ganzheitlichen Ansatz von der Angebotserstellung und -kalkulation über Produktionsplanung und -steuerung bis hin zu Lagermanagement, Verpackung und Logistik, Buchhaltung sowie Statistik und Analyse alle Bereiche in einer Druckerei ab.

sbr / 06.09.2018