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Erstes Hochtemperatur-Material im Portfolio


German RepRap reagiert auf die Nachfrage nach Hochtemperatur-Materialien am Markt und nimmt PEKK Carbon ins Portfolio auf. Das PEKK Carbon ist bis 260°C hitzebeständig, bringt viele interessante technische und mechanische Eigenschaften mit sich und eignet sich daher ideal für Anwendungen in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtbranche oder für die industrielle Fertigung.


Das PEKK (Polyetherketonketon) ist ein Hochtemperatur-Filament aus der Familie der sogenannten PEK-Materialien (Polyetherketone), zu welchen auch PEEK (Polyetheretherketon) gehört. Das Material bringt unterschiedliche mechanische und technische Eigenschaften mit sich. So ist es beispielsweise gegen nahezu alle organischen und anorganischen Chemikalien resistent und durch seine hohe Festigkeit sehr abriebbeständig. Aufgrund der hohen Beständigkeit gegenüber Chemikalien kann PEKK dort eingesetzt werden, wo die Teile vielen Kraft- und Schmierstoffen sowie unterschiedlichsten Arten von Säuren ausgesetzt sind. Eine geringe Ausgasung macht einen Einsatz in engen Räumen und empfindlichen Umgebungen möglich. Dies kommt u.a. in der Luft- und Raumfahrt vor, wie beispielsweise bei Satelliten, bei denen Materialien unter Vakuum nicht ausgasen dürfen. Außerdem eignen sich Druck-Objekte aus PEKK Carbon vor allem für Anwendungen, bei denen eine hohe Belastbarkeit vonnöten ist, jedoch zusätzlich der Faktor Gewicht eine entscheidende Rolle spielt. Die außerordentlich hohe Temperaturbeständigkeit macht darüber hinaus einen Einsatz in der Automobilbranche interessant. Die Teile halten ohne Probleme Temperaturen in Motorräumen oder Motorhauben stand. Neben der Luft- und Raumfahrt und der Automobilindustrie eignet sich das Material aber auch für Anwendungen in der industriellen Fertigung sowie dem Öl- und Gassektor.
Die Einstufung nach Flammwidrigkeit und Brandsicherheit erfolgt nach UL94 VO Klassifizierung.

Die additive Produktion von Kleinserien bringt zusätzlich wirtschaftliche Vorteile mit sich. Beispielsweise muss bei der traditionellen Fertigung eine sehr große Menge des Materials eingekauft werden, welche dann durch den Einsatz maschineller Prozesse in die finale Formgebung gesetzt wird. Damit geht eine hohe Menge an Materialverschleiß einher, sowie verhältnismäßig lange Vorlaufzeiten. Durch den 3D-Druck werden die Bauteile leichter, bringen optimierte Oberflächenbeschaffenheit mit sich und können damit auch mit geringerem Materialverbrauch produziert werden. Zusätzlich können die Teile nach Bedarf hergestellt werden, denn auch kleinere Produktionsmengen sind ökonomisch, was zu geringeren Lagerkosten und höherer Rentabilität führt.

Das Material ist exklusiv bei German RepRap sowie bei den zertifizierten German RepRap-Vertriebspartnern unter der Artikelnr. 101000 auf einer 500g-Spule, 1,75 mm Durchmesser in schwarz erhältlich.

sbr / 15.05.2018