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Stepped-Hex-Gravur


Zecher erarbeitet mit Heidelberg "die beste Lösung" für den Endkunden: optimierte Performance für Veredelungen und Spotlackierungen.


Als Hersteller von Premium-Rasterwalzen hat die Zecher GmbH seit der Gründung 1948 Innovationen vorangetrieben. Hierzu zählt auch die eigens entwickelte und geprüfte Stepped-Hex-Technik. Sie basiert auf den anwendungstechnischen Parametern der hexagonalen 60°-Gravur und ermöglicht als Alternative zusätzliche Vorteile. Die Stepped-Hex verhilft dem Drucker mit einem verbesserten Entleerungsverhalten der Rasterwalzennäpfchen zu optimierten Druckergebnissen. Dies wird von Projekten des Rasterwalzenherstellers in Kooperation mit Anwendern bestätigt. 

 

Beste Lösung für Goldschriftzug 

 

Eines dieser Projekte wurde Anfang letzten Jahres mit dem Druckmaschinenhersteller Heidelberger umgesetzt, um einen Endkunden im Veredlungsbereich mit dem bestmöglichen Druck eines Goldschriftzugs zu unterstützen. Jörg Rohde, Leiter der Anwendungstechnik bei Zecher, erläutert die Unterstützungsleistung des Rasterwalzenherstellers: 


"Gemeinsam mit Spezialisten der Heidelberger Druckmaschinen wurde durch uns eine entsprechende anwendungstechnische Analyse für das nachgeschaltete Lackier-/Flexodruckwerk in Bezug auf die zu erzielende Druckqualität durchgeführt." Um auf das ideale Ergebnis zu kommen, hat Zecher daraufhin in Zusammenarbeit mit Heidelberger im Print Media Center (PMC) in Wiesloch-Walldorf Drucktests auf einer Speedmaster XL 106 mit Doppellackierung gefahren. 

 

Anhand der Anforderungen des Endkunden empfahl Rohde den Einsatz der Stepped-Hex-Technik: "Bislang wurden immer relativ grobe und altbekannte Spezifikationen für den Bereich 'Golddruck' eingesetzt. Hierzu zählen die klassische hexagonale 60°-Gravur und das offene Linienraster. Demgegenüber überzeugt die Stepped-Hex-Technologie mit ihrem speziellen Versatz und der Erhöhung der Lineatur ohne Volumenverluste."


Bei den ersten Andrucken in Heidelbergers PMC zeigten sich diese Vorteile sowohl in einer sehr guten Flächenlage als auch der gleichzeitig hervorragenden positiven und negativen Detailwiedergabe. Mit der 240-L/cm-Stepped-Hex-Gravur konnten die Erwartungen des Endkunden sehr gut erfüllt werden, heißt es. 

 

Zechers Lösung hat dem Heidelberger-Kunden ein deutlich besseres Druckergebnis ermöglicht. Die Anwendungstechniker im PMC seien positiv überrascht gewesen von den drucktechnischen Ergebnissen mittels der Stepped-Hex-Gravurtechnik. Auch aus wirtschaftlicher Sicht sei dieses Verfahren besonders beim Druck von Logos und feinen Schriften in Gold eine clevere Lösung, da sie im Vergleich zur Veredlung mit Goldfolie Kosteneinsparungen ermöglicht. 


Mit diesem Projekt haben Heidelberger und Zecher ein System geschaffen, um auch weiteren Interessenten beim Lackieren mit der Stepped-Hex-Gravur einen stabilen Prozess zu gewährleisten. Immer mehr Anwender interessieren sich für das mögliche Einsatzspektrum dieser Technik als Alternative zu den herkömmlichen Gravuren, heißt es. Daher sei es zu erwarten, dass sich diese innovative Gravurform weiter im Markt etablieren wird. 

saj / 15.05.2017