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Pie-Reg Berlin druckt auf Roland 704 Evolution


Mit einem feierlichen Akt wurde die jüngste Investition des von Erhard Pietsch und Sven Regen geführten Druckcenters Berlin vollzogen. Neben vielen Gästen aus der Branche freute man sich besonders über die Einweihung der Maschine durch die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg.


Das Bild zeigt die Geschäftsführer Regen und Pietsch, Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg) und Betriebsleiter Sebastian Preißler. Das Unternehmen ist zu einer Zeit gegründet worden, als große Namen wie Elsner, Thormann & Goetsch, Hellmich, Hendrich, Felgentreff & Goebel und viele weitere vom Markt verschwanden und diverse Online-Druckereien sich daran machten, alteingesessene Firmen mit Hilfe von Sammelformen vom Markt zu verdrängen. 

 

Dennoch behaupten sich modern aufgestellte Betriebe, die Nischen besetzen oder es verstehen, durch Zuverlässigkeit und beste Qualität bei vernünftigen Preisen individuelle Drucksachen zu erstellen. Voraussetzungen dafür sind kaufmännisches Geschick, wohldurchdachte Investitionen sowie Fachkräfte, die in der Lage sind, auch ausgefallene Wünsche zu bedienen, um sich so von anderen Mitbewerbern abzuheben. Der hohe Ausbildungsstand - über 27% der Mitarbeiter haben einen Studienabschluss oder Meistertitel - steht für eine umfassende Fachkompetenz. Natürlich wird auch ausgebildet, um eigenen qualifizierten Nachwuchs heranzuführen. Zum 1. September sollen wieder drei Azubis eingestellt werden.


In den 13 Jahren des Bestehens hat sich Pie-Reg Berlin - wie es heißt - am Markt einen guten Namen erarbeitet, findet Beachtung und wächst stetig weiter. Das Druckcenter investierte zuletzt vor zwei Jahren in eine Roalnd 705 mit Lack und betreibt desweiteren noch eine Roland 506 LV. In der vollstufigen Druckerei ist der Maschinenpark mittels Integration Pilot mit der Vorstufe vernetzt. Mit einer eigenen Digitaldruckabteilung werden Personalisierungen und Mailings erzeugt. 

 

Im Zuge des Events wurde auch der neue Betriebsleiter, Sebastian Preißler, offiziell vorgestellt. Der 36-Jährige hat das grafische Gewerbe von der Pike auf gelernt. Seine Ausbildung begann er traditionell an einer Einfarben-GTO, schnell folgte eine Zweifarben-Speedmaster. Im zweiten Teil der Ausbildung durfte es dann endlich eine Roalnd 705 mit Lack sein. Es folgten Großformatmaschinen von Roland und Hybridmaschinen anderer Hersteller. Nach den Gesellenjahren machte Preißler seinen Meister am Hauchlerstudio in Biberach. Von hier zog es ihn über Dresden als Abteilungsleiter für die Produktion zurück nach Berlin zur Firma Enka-Druck, wo er als Betriebsleiter tätig war. 

 

Somit hat der Betrieb einen neuen Regisseur. Erhard Pietsch und Sven Regen freuen sich auf die Zusammenarbeit und schauen mit ihrer Neuinvestition zuversichtlich in die Zukunft, heißt es abschließend.

saj / 29.08.2016