3D Druck News

3D-Druck im Kampf gegen Covid-19

Im Zuge der aktuellen Covid-19-Krise gewinnt der 3D-Druck durch Ressourcenknappheit und die Notwendigkeit neu entwickelter Schutzausrüstungen zusätzlich an Bedeutung. Durch schnelle Umsetzungsmöglichkeiten von Designs ohne Werkzeuge kann hier zeitnah agiert und interveniert werden. An dieser Stelle darf vor allem die Open-Source-Gemeinschaft der Hobby-3D-Drucker erwähnt werden: Um den gesamten Globus herum werden Hilfsmittel konstruiert, der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt und stets verbessert. Die Ausbreitung des Virus soll dabei beispielsweise durch Türöffnerhilfen oder spezielle Gesichtsschilder eingedämmt und Privatpersonen sowie medizinisches Personal besser geschützt werden.

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Weerg 3D druckt Ventile für Notfall-Atemschutzmasken

„In diesen besonderen Zeiten fühlen wir uns verpflichtet, unseren Beitrag zu leisten, indem wir unsere industrielle Produktionskapazität Inititativen zur Verfügung stellen, die in der Lage sind, Gesundheitseinrichtungen in Not konkret zu helfen“, erklärt Matteo Rigamonti, Gründer von Weerg. Er erzählt, wie sein E-Commerce sich zur Zusammenarbeit mit dem Projekt unter Federführung von Isinnova und FabLab Brescia entschlossen hat, bei dem es um die Schaffung von Notfall-Atemschutzmasken durch die Modifizierung von Decathlon-Schnorchelmasken geht.

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Siemens vernetzt Gesundheitsorganisationen mit Designern und 3D-Druckern für Produktion medizinischer Komponenten

Siemens stellt seine 3D-Druck-Platform Additive Manufacturing Network (AM Network) zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung und schließt seine Anlagen an, um bei Bedarf und Eignung benötigte Komponenten zu drucken. Unter Dauerbenutzung kommt es bei medizintechnischen und medizinischen Geräten zu Verschleiß, so dass Teile ersetzt werden müssen. Ziel der Initiative von Siemens ist es, einen schnellen und unkomplizierten 3D-Druck von Ersatzteilen wie Ventilatoren zu ermöglichen. Das AM Network verbindet Nutzer, Designer und 3D-Drucker. Das weltweit verfügbare Netzwerk deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab – von Upload und Simulation über die Prüfung der Designs bis hin zu Druck und Service.

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Absage der Konferenz AM4I – Additive Manufacturing for Industry

Die Durchführung der Konferenz AM4I – Additive Manufacturing for Industry am 26. und 27. Mai in Ludwigsburg ist aufgrund der aktuellen Lage durch COVID 19 nicht möglich. Deshalb ist die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing (AG AM) des VDMA leider gezwungen die Konferenz AM4I im Mai 2020 abzusagen. Ob und wann die Konferenz gegebenenfalls nachgeholt werden kann, will der VDMA rechtzeitig mitteilen.

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Startschuss für den 3D-Druck

Bei Optima in Schwäbisch Hall gehören ab sofort 3D-Drucker zum Maschinenpark. Für die Zukunftstechnologie hat das Unternehmen eigens ein 3D-Druckzentrum – das Additive Innovation Center – gegründet und einen Fahrplan vorgestellt. Der 3D-Druck wird den Sondermaschinenbau massiv verändern.

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Aufbereitung von Scan-Daten für CAD Systeme zur virtuellen Anlagenplanung

Der Software-Hersteller CoreTechnologie hat sein Tool 3D_Evolution Simplifier mit einer neuen Hüllgeometrie-Funktion ausgestattet, um tesselierte Geometrien und Scan-Daten in CAD-taugliche Modelle für die Anlagenplanung zu verwandeln.

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Weerg 3D jetzt auch in Rot

Weergs Leidenschaft für 3D-Drucken wird rot. Der Pantone-Farbton RAL 3000 ist die erste Farbe, die für den exklusiven industriellen Lackierservice verfügbar ist, der kürzlich vom italienischen E-Business, das für seine CNC-Bearbeitung und Online-3D-Drucke bekannt ist, vorgestellt wurde. Das neue Farb-Finish lässt sich speziell auf alle 3D-Druckteile von Weerg anwenden, sowohl mit der HP Multi Jet Fusion 5210-Technologie als auch mit der ProX® SLS 6100 Selective Laser Sintering (SLS)-Technologie von 3D Systems.

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Alles andere als oversized

Moderne Forschung benötigt immer kleinere und präzisere Bauteile. Auch in der Medizintechnik steigt die Bedeutung von Patienten-Spezifität, einem der Hauptargumente für additive Fertigung. Doch die Produktion von leistungsstarken Komponenten in Mikro- bis Mesogröße ist äußerst anspruchsvoll und lässt herkömmliche 3D-Druckverfahren schnell an ihre Grenzen stoßen. Genau das wollte das Gründerteam des Wiener Hightech- Unternehmens UpNano ändern. Das Ergebnis: Der NanoOne, ein ultraschneller hochauflösender 3D-Drucker, der nun eine neue Ära der additiven Mikrofertigung einläutet und selbst die Verarbeitung von lebenden Zellen ermöglicht. Der patentierte Prozess ist bis zu 100-mal schneller als der bisherige Marktstandard. Das ist ein entscheidender Aspekt, wenn es um biologische Anwendungen geht.

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Riesiger 3D-Drucker soll tonnenschwere Getriebeteile aus Stahl fertigen

Bauteile für Schiffsgetriebegehäuse kommen künftig aus dem 3D-Drucker statt aus der Gießerei. Niedersächsische Forschungsinstitute und Unternehmen entwickeln gemeinsam einen 3D-Drucker, der stählerne Bauteile mit einem Gewicht von mehreren Tonnen herstellen kann. Im Vergleich zum Gießen schont der 3D-Druck Ressourcen: Die Forscher gehen davon aus, dass deutlich weniger Material benötigt wird.

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Prothese aus dem 3D-Drucker – zehnmal schneller mit neuartigem Rotationsdruckverfahren

Die Herstellung von individuellen Prothesen und Orthesen zur orthopädischen Erstversorgung ist unter konventionellen Methoden aufwendig, zeitintensiv und dementsprechend teuer. Der Herausforderung, diese Situation zu verbessern, stellt sich das pro-O-light Netzwerk zusammen mit der Hochschule Mittweida und mehreren Partnern aus der Maschinenbau- und Elektrobranche.

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Der Mensch als Dirigent der Technik

Der Trend ist ungebrochen: Die Digitalisierung verändert Produktion und Logistik tiefgreifend. Neue Technologien geben Unternehmen die Chance, Prozesse zu optimieren. Dass sich dabei auch die Rolle des Menschen wandelt, ist eine logische Konsequenz. Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten auf dem Forum Automobillogistik 2020, das am 5. und 6. Februar in Leipzig stattgefunden hat, über Trends in Produktion und Logistik, das Potenzial neuer Technologien und was das für die Mitarbeiter bedeutet.

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Unternehmerfamilien Hehl und Keinath übernehmen German RepRap

Mit der notariellen Unterzeichnung des Kaufvertrags am 12. Februar 2020 übernahmen die Unternehmerfamilien Hehl und Keinath die in Feldkirchen ansässige German RepRap GmbH. Die neuen Gesellschafter sind die Eigentümer von Arburg, des weltweit tätigen deutschen Herstellers von Kunststoffspritzgießmaschinen, der in seinem Produktprogramm ebenfalls Anlagen zur additiven Fertigung entwickelt, produziert und vertreibt. Das 2010 in der Nähe Münchens gegründete Unternehmen German RepRap ist ein deutscher Hersteller von industriellen 3D-Systemen „Made in Germany“ und wird als eigenständiges Unternehmen am Standort Feldkirchen weitergeführt.

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