3D Druck News

VDI ist Partner der MedtecLIVE in Nürnberg

Nach erfolgreichem Auftakt im letzten Jahr findet die Fachmesse MedtecLIVE vom 31. März bis 2. April 2020 erneut in Nürnberg statt. Der VDI ist Partner der Medizintechnikmesse und informiert auf seinem Stand in Halle 9 (Stand 9-213) über die Aktivitäten der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences (TLS), insbesondere über das breite Angebot an technischer Regelsetzung aus dem Fachbereich Medizintechnik. VDI-Mitglieder können unter Angabe der Mitgliedsnummer per E-Mail an medizintechnik@vdi.de einen Zugangs-Code zum kostenfreien Messeeintritt anfordern.

>>

Künstliches Herzbeutel-Gewebe aus dem 3D-Drucker

Neuartige Polymere sollen es künftig ermöglichen, künstlichen elastischen Gewebeersatz für Perikard, Herzklappen oder Blutgefäße individuell anzufertigen. Im Projekt PolyKARD werden biomimetische Polymere entwickelt, die mechanische Eigenschaften des Herzbeutel-Gewebes nachahmen können. Mittels 3D-Druck und Elektrospinning sollen daraus maßgeschneiderte Implantate hergestellt werden. Zusätzlich soll erstmalig ein 3D-Drucker entwickelt werden, der Medizinprodukte der Klasse III herstellen kann.

>>

Nachhaltige Supermagnete aus dem 3D-Drucker

Magnetwerkstoffe sind wichtiger Bestandteil elektrischer Produkte. Gefertigt werden sie meist mit herkömmlichen Produktionsverfahren unter Einsatz von seltenen Erden. Mehrere Forschungsteams der TU Graz arbeiten daran, sie umweltverträglicher herzustellen.

>>

Weerg stellt die neue Wallet vor

Weerg, das italienische E-Commerce, das Online-CNC-Bearbeitung und 3D-Druck anbietet, beweist einmal mehr, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, Innovationen in die Welt der Mechanik zu bringen, und tut dies durch die Einführung einer völlig neuen Finanzdienstleistung für den Sektor. Es handelt sich um das "Wallet", die virtuelle Brieftasche, vergleichbar mit einer wiederaufladbaren Kreditkarte ohne Ablaufdatum, die die Weerg-Benutzer einfach online mit Summen von 500 bis 15.000 Euro aufladen können.

>>

Die gesamte Prozesskette im Blick

Das 23. Anwenderforum – Additive Produktionstechnologien, das die Konradin Mediengruppe und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA am 3. März veranstalten, behandelt die gesamte Prozesskette der additiven Fertigung, beleuchtet Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren und stellt aktuelle Trends vor.

>>

Komplettlösung: Filamenttrockner und Drucker

Pünktlich zur Messe Formnext in Frankfurt Mitte November hat die Firma Apium Additive Technologies GmbH ihren neuen Filamenttrockner Apium F300 vorgestellt. Dieser wurde speziell für die Lagerung von Hochleistungsthermoplasten vor, während und nach dem Druck entwickelt und erreicht Trocknungstemperaturen von bis zu 150 °C. Durch die hervorragende Isolierung kommt der Trockner zudem mit einer Dauerleistung von nur 72 Watt aus (bei 60 °C).

>>

Fachtagung zur additiven Fertigung in Nürnberg

Bereits zum dritten Mal lädt die FAPS-IPC GmbH Anwender, Teileentwickler und Anlagenhersteller zum fachlichen Austausch über die additiven Fertigungsverfahren ein. Am 12. Februar 2020 treffen sich Experten im Rahmen der Fachtagung „Additive Fertigung – 3D Formgebung“ unter der fachlicher Leitung von Prof. Dr.-Ing. Herbert Reichel am Energiecampus Nürnberg.

>>

Medikamente aus dem 3D-Drucker

Medikamente, die individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zugeschnitten sind, haben eine erhöhte Wirksamkeit und geringere Nebenwirkungen. Daher bedarf es neuer Methoden, um Tabletten in kleinen Mengen effektiv herzustellen. Die TH Köln und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) erforschen in einem im Sommer 2019 gestarteten gemeinsamen Projekt die Möglichkeiten des 3D-Drucks in der pharmazeutischen Produktion. Im Fokus stehen Arzneimittel unterschiedlicher Dosis für individualisierte Kleinst- und Kleinchargen.

>>

3D-Druck für Druckbehälter

Zum ersten Mal wurde durch die Technische Anlagenüberwachung der BASF SE ein additiv gefertigter Autoklav konform zur europäischen Druckgeräterichtlinie (2014/68/EU) als Druckgerät zertifiziert. Innerhalb dieser Richtlinie erfüllt der aus austenitischem Edelstahl (Betriebsdruck = 225 bar) hergestellte Autoklav die Vorgaben der Kategorie III. Damit ist BASF das erste Unternehmen, das einen Zertifizierungsprozess einschließlich einer Verfahrensprüfung für 3D-gedruckte Druckgeräte durchgeführt hat. So werden künftig sicherheitsrelevante Bauteile für die BASF ausgelegt, hergestellt und schnell in Betrieb genommen, die in der Regel durch eine konventionelle Fertigung nicht hergestellt werden können.

>>

Datenreduktion und minimale Verpackungsmaße

Das deutsch-französische Software-Unternehmen CoreTechnologie GmbH (CT) hat die renommierte Software 3D_Evolution Simplifier um eine Innovation erweitert: Als „erste Software am Markt“ erlaubt die neueste Version des Simplifiers ab sofort die vollautomatische Berechnung des Durchmessers der kleinsten Kugel, die ein Bauteil oder eine Baugruppe umgeben. Der Simplifier zur automatischen Erzeugung von leichten Hüllgeometrie-Modellen erlaubt mit der neuen Funktion eine zeitsparende, automatisierte Berechnung der optimalen Verpackung.

>>

Mit additiver Fertigung zu mehr Produktivität

Wird bei PKD-Werkzeugen das Gewicht reduziert, kann in der Regel mit deutlich höheren Schnittdaten gearbeitet werden. Neben der konstruktiven Freiheit ist die Möglichkeit der Gewichtsoptimierung einer der entscheidenden Vorteile, die der 3D-Druck bietet. Durch speziell entwickelte Strukturen im Inneren des Werkzeugs, die konventionell nicht zu fertigen sind, kann das Gewicht erheblich reduziert werden.

>>

Rechtliche Aspekte der additiven Fertigung

Additive Fertigungsverfahren bringen nicht nur ungeahnte technische Möglichkeiten mit sich, sondern auch neue rechtliche Fragen. Dabei haben die verschiedenen Schritte in der Fertigung unterschiedliche juristische Aspekte und Fallstricke. Die neue Richtlinie VDI 3405 Blatt 5.1 nimmt sich der Thematik entlang der Prozesskette an und beschreibt die für jede Stufe typischerweise auftretenden rechtlichen Verantwortungen und Fragestellungen.

>>

Qualitätssicherung additiv gefertigter Bauteile

Additive Fertigungsverfahren, auch bekannt unter dem Namen 3D-Druck, Additive Manufacturing oder generative Fertigung, bieten einen beeindruckenden Gestaltungsfreiraum. Hierbei werden mit Hilfe dreidimensionaler Daten viele Lagen feinen Materials übereinandergeschichtet. Anfangs in erster Linie im Bereich von Kunststoffen im Einsatz, gewinnt die additive Fertigung zunehmend im Metallbereich an Bedeutung.

>>

Schädelimplantate aus dem 3D-Drucker

Erst spezialisiert auf den Hochleistungsthermoplasten PEEK in Filamentform, dann auf die Entwicklung industrieller 3D-Drucker für die Verarbeitung des Materials - die Firma Apium Additive Technologies GmbH aus Karlsruhe hat sich schnell in der Additiven Fertigung etabliert. Mit dem 3D-Drucker für die Herstellung funktionaler Bauteile mit medizinischer Anwendung aus PEEK, dem Apium M220, können jetzt auch patientenspezifische Implantate und andere Gegenstände für den Einsatz in der Medizin aus PEEK gefertigt werden.

>>

3D-Druck in der Klinik

Es ist die erste ihrer Art in Europa: an der Medizinischen Universität Graz findet aktuell eine umfangreiche Klinische Studie statt, die den kompletten Prozess von Patienten-CT-Scan bis hin zum 3D-gedruckten Implantat aus Kunststoff oder Metall abbilden, optimieren und validieren soll. Einzigartig ist die Art der Herstellung der patientenspezifischen Implantate: für derartige additiv gefertigte Implantate existieren noch keine zertifizierten Prozesse, wie sie in der Medizin gefordert werden.

>>

Gießen und 3D-Druck - das passt zusammen

Die internationale Fachmesse für den Druckguss Euroguss findet vom 14.-16. Januar 2020 in Nürnberg statt. Encee präsentiert dort die industriellen Kunststoff-3D-Drucker von Stratasys und die Metall-3D-Drucker von Desktop Metal. Bei den 3D-Druckexperten von encee, welche sich seit über 20 Jahren mit dem Themenfeld des 3D-Drucks sowie der Additiven Fertigung auseinandersetzen, stehen 2020 auf der Euroguss anwendungsorientierte Beispiele des 3D-Drucks im Vordergrund.

>>

Partnerschaft im Bereich Lasersintern

Ricoh und Tiger, Spezialist für innovative 3D-Materiallösungen, gaben kürzlich eine Partnerschaft bekannt, um Innovationen im Bereich Additive Manufacturing (AM) voranzutreiben sowie duroplastische Materialien für das selektive Lasersintern auf den Markt zu bringen. Die Partnerschaft vereint das spezialisierte Portfolio von Tiger, zu dem auch Tigital Inks und Drylac® & Wetlac® Oberflächenbeschichtungen gehören, mit dem Technologie-Know-How von Ricoh, um Kunden einen End-to-End-Service für Additive Manufacturing anzubieten.

>>

Siemens öffnet Additive Manufacturing Network

Siemens kündigt den offiziellen Start und die allgemeine Verfügbarkeit des Additive Manufacturing Networks (AM-Netzwerk) an. Es wurde bereits erfolgreich bei mehreren Kunden und Partnern wie Decathlon, Siemens Gas & Power, Siemens Mobility, HP und Materialise in einer Pilotphase getestet und implementiert. Das AM-Netzwerk ist eine innovative Cloud-basierte Lösung zur Förderung der Zusammenarbeit und Prozessabwicklung zwischen Ingenieuren, Einkauf und Lieferanten von 3D-Druckteilen. Es stellt einen durchgängigen digitalen Prozess bereit, der die Nachfrage nach Komponenten mit dem Lieferantennetzwerk verbindet. So wird eine global verteilte Fertigung ermöglicht. Das AM-Netzwerk wurde auf der Formnext 2019 in Frankfurt am Main vorgestellt.

>>

formnext

Fraunhofer und Additive Industries kooperieren

In den Niederlanden nimmt Fraunhofer im Bereich der additiven Fertigung nun Fahrt auf: Durch die Zusammenarbeit des Fraunhofer Project Centers an der Universität Twente (FPC@UT) und des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT aus Aachen mit dem niederländischen Unternehmen Additive Industries B.V. mit Sitz in Eindhoven baut Fraunhofer seine Aktivitäten in den Benelux-Ländern weiter aus: Über das Fraunhofer Project Center erhält die niederländische Industrie ab sofort einen neuen Zugang zur Forschung und Entwicklung im Bereich der additiven Fertigung.

>>

formnext

Siemens baut AM-Portfolio aus

Unter dem Motto „Thinking industrialized Additive Manufacturing further!“ präsentiert Siemens auf der formnext 2019, der Messe für Additive Manufacturing und ihrer gesamten vor- und nachgelagerten Prozesse, sein gesamtes Lösungsportfolio für die Industrialisierung der additiven Fertigung, abgestimmt auf die jeweiligen Branchen. Mit dem Digital Enterprise Portfolio bietet das Unternehmen eine ganzheitliche End-to-End-Lösung entlang der Wertschöpfungskette, angefangen vom funktionsorientierten Design über die Fertigung bis hin zu Services.

>>