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Günter, der innere Schweinehund


Zur 67. Mitgliederversammlung des Verbandes Druck und Medien in Baden-Württemberg begrüßte Axel Ebner, Vorstandsvorsitzender des Verbandes, rund 150 Mitglieder und Gäste. Gastredner war Dr. med. Stefan Frädrich, Experte für Selbstmotivation. Sein Thema auf der Jahrestagung: "So motivieren Sie Ihren inneren Schweinehund".


Zuerst stellte der Motivator "Günter" vor. Ist Günter - der innere Schweinhund - unser Freund oder Feind? Manche stellen sich Schweinehunde als fiese Viecher vor, die man nach dem Motto "Quäl Dich, Du Sau!" mit aller Macht bekämpfen muss. Diesen Ansatz findet Frädrich nicht sonderlich schlau, denn der innere Schweinehund ist ein Teil von uns, wenn wir gegen ihn kämpfen, kämpfen wir nur gegen uns selbst. Jeder von uns muss immer wieder seinen inneren Schweinehund überwinden. Morgens beim Aufstehen, beim Sport, bei der Ernährung oder z. B. beim Lernen. Jeder kennt das Phänomen, eigentlich zu wissen, was zu tun ist, aber es nicht zu tun. Hier kommt uns die Stimme von "Günter", unserem Schweinehund, genau recht: "Lass das sein!", "Mach es später!" oder "Das schaffst Du sowieso nicht". Diese Einwände kommen von unserem inneren Schweinehund.

Für Dr. Frädrich ist der innere Schweinehund eine Metapher für unser eigenes Gehirn mit all seinen biologischen und psychologischen Funktionsprinzipien und Programmen. Je mehr wir über die Arbeitsweise unseres Gehirns Bescheid wissen, je mehr schlaue Informationen wir darin aufnehmen und anwenden, desto weniger Probleme bereitet uns unser innerer Schweinehund und desto höher ist auch unsere Motivation. Er rät: "Betrachten Sie Günter als Ihren guten Freund, der stets das Beste für Sie will. Füttern Sie Günter mit vielen guten Ideen und Gedanken und schon wird er handzahm und kann Sie unterstützen".

Zum Schluss seiner Ausführungen fordert er auf: "Überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund! Entscheiden Sie sich, nicht immer den gleichen Weg zu gehen, haben Sie Mut, etwas Neues zu tun! Wenn Sie wissen, dass Probleme kommen, machen Sie diese zu Ihrem Freund".

atz / 06/20/2012