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Frank Druck installiert den ersten Tempo E220 in Deutschland


Als erster grafischer Betrieb in Deutschland investiert Frank Druck (Preetz) in einen Tempo E220. Indem er zwei bestehende Anlagen ersetzt, sorgt der neue Hochleistungs-Sammelhefter von Müller Martini für eine höhere Produktivität, geringere Stückkosten und eine bessere Energieeffizienz.


Seit den 60er-Jahren vertraut Frank Druck auf Sammelheft-Systeme von Müller Martini – aktuell ist neben zwei Prima Plus und drei Prima S auch ein Tempo 22 installiert. Die guten Erfahrungen mit der vor drei Jahren installierten Hochleistungslinie waren ein Grund, weshalb sich das auf den Druck von Publikums- und Kundenzeitschriften sowie Katalogen mit Auflagen zwischen 50.000 und 2 Millionen Exemplaren spezialisierte Unternehmen für den Tempo E220 entschieden hat.

Der neue Sammelhefter mit einem Umschlaganleger, vier Flachstapelanlegern und einem Kartenkleber wird Mitte August in Betrieb genommen und zwei Prima S ablösen. "Damit haben wir in Zukunft", so Henner Dose, Projektleiter bei Frank Druck, "dank höherer Produktivität geringere Stückkosten." Zudem kann Frank Druck – was laut Henner Dose dem Firmencredo entspricht – den Energieeinsatz je Heftung deutlich senken.

Beim Tempo E220 sorgt eine neue Technik für geringere Energieaufbereitungs- und -verteilkosten, da beispielsweise die Druckluftversorgung beim Maschinenstopp automatisch ausgeschaltet und beim Start ohne Verzögerung eingeschaltet. Zudem wird die Druckluft zentral eingespiesen und nur an verwendeten Anlegern eingesetzt. Dank zweier getrennter Druckluftkreise für Sammelkette und Anleger kann die Blasluft punktuell genutzt werden. Auf die Einspeisung von Unterdruck wird am Tempo E220 vollkommen verzichtet.

Noch effizienter genutzt wird in Zukunft auch der vollautomatische Rima-Palettierer. Weil der neue Tempo E220 parallel zum bestehenden Tempo 22 produzieren wird, kann der Palettierer die Produkte beider Sammelhefter aufnehmen und auf Paletten absetzen.

atz / 04.07.2012

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