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JGS-Stuttgart investiert in Siebdrucktechnologie von Thieme


Die Firma Thieme hat der Johannes-Gutenberg-Schule (JGS) in Stuttgart eine Siebdruckmaschine zu Ausbildungszwecken übergeben. Schulleiter Alfred Schäfer begrüßte die anlässlich der Übergabe geladenen Besucher und wies darauf hin, dass ein wesentliches Kriterium bei der Entscheidung für die Thieme 500 der Sicherheitsaspekt gewesen sei.


Die neue Maschine biete höchste Sicherheitsstandards, an ihr könnten Auszubildende im Bereich Medientechnologe Siebdruck ihre fachlichen Fähigkeiten gezielt trainieren und erweitern. Die Anschaffung der halbautomatischen Siebdruckmaschine sei eine sinnvolle Investition in die Zukunft, so Schäfer weiter, sie stelle die Ausbildung im Nischenbereich Siebdruck an der JGS auf hohem Niveau sicher.

Jürgen Weischedel, Key Account Sales Manager beim Hersteller Thieme, ging in seiner Rede auf die rasanten Entwicklungen der letzten Jahren im Siebdruck ein. Nach dem wirtschaftlichen Einbruch in den Jahren 2008 bis 2010 habe sich die gesamte Branchenlandschaft tiefgreifend verändert. "Die Großen sind übriggeblieben, sie sind noch größer und mächtiger geworden, viele kleinere und mittlere Betriebe sind auf der Strecke geblieben oder tun sich schwer."

In den letzten Jahren habe sich der Markt total umgekrempelt, die  Branche habe sich deutlich vom grafischen hin zum industriellen Geschäft verschoben, damit werde eine gezielte Ausbildung immer wichtiger: Zeitgemäße Kompetenzen wie Kundenberatung, Sprachkenntnisse, Verlässlichkeit, Umsetzungsstärke und Selbstständigkeit seien für den Siebdrucker von heute unverzichtbar. Danach nahmen Berufsschüler der JGS unter der fachlichen Anleitung von JGS-Lehrer Ulrich Salzmann die neue Maschine in Betrieb.

atz / 26.06.2012

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