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Kama Veredelungsstanzen weltweit gefragt


Für die Kama GmbH lief es auf der Branchenleitmesse Drupa 2012 rund: Der Dresdner Maschinenbauer hat in Düsseldorf 14 Verträge für Druckveredelungsmaschinen geschlossen. "Das entspricht einem Umsatzvolumen von mehr als drei Millionen Euro", sagt Kama Geschäftsführer Marcus Tralau.


Er sieht seine positiven Erwartungen übertroffen: "Wir haben deutlich gespürt, dass die Weiterverarbeitung bei Druckern und Printbuyern verstärkt in den Focus rückt. Das Interesse an unseren Lösungen für Postpress war vom ersten Messetag an überwältigend. Das betrifft den konventionellen Druck wie auch den Digitaldruck mit seinen neuen Möglichkeiten. Auch aus den sogenannten Schwellenländern beobachten wir ein wachsendes Interesse nach hochwertiger Veredelung."

Die verkauften Maschinen, darunter drei Exemplare der neuen Veredelungsstanze Procut 76, gehen im asiatischen Raum nach Japan und China, nach Russland sowie in europäische Länder. Auch Deutschland ist wieder ein starker Markt. "Zusätzlich zu den Abschlüssen haben wir viele aussichtsreiche Projekte auf den Weg gebracht, so in Frankreich, England, Südafrika und mit Mexiko und Brasilien auch in dem aufstrebenden lateinamerikanischen Markt", blickt Tralau nach vorn. "Dort werden wir den bereits gelungenen Markteintritt mit Sicherheit ausbauen."

Die gute Stimmung führte am letzten Tag der zweiwöchigen Messe zu einer speziellen Aktion am Kama Stand: Auf der mobilen Heizplatte der neuen Stanz-/Prägeautomaten Procut 76 Foil brutzelten die Servicetechniker Spiegeleier und Speck. "Eine flexible Maschine für alle Fälle", kommentiert Tralau schmunzelnd. Rund zwei Drittel der Procut Modelle werden inzwischen mit einem System zum Heißfolienprägen oder Hologramm geordert.

atz / 30.05.2012

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