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+++ WICHTIG +++
Heute geht es weniger um einzelne Maschinen als um gesamte Systeme


In einem jetzt veröffentlichten Interview zieht Bruno Müller, CEO von Müller Martini, eine positive Bilanz des Auftritts seines Unternehmens auf der Drupa 2012 in Düsseldorf. Müller Martini begrüßte auf seinem Stand zahlreiche Besucher aus der ganzen Welt, und deren Feedback sei äusserst positiv gewesen, heißt es.


Bruno Müller, die Drupa 2012 ist vorüber. Wie sieht Ihre Bilanz nach den 14 Messetagen aus?

Bruno Müller: Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt an unserem Messestand und mit den vielen Exponaten. Die Art und Weise, wie unsere Experten den Besuchern unsere Lösungen erklärt haben, fand grossen Anklang. Wir hatten auf unserem Stand Besucher aus der ganzen Welt, und deren Feedback war äusserst positiv.

Stichwort Feedback: Sie selber haben persönlich mit vielen Kunden gesprochen. Kristallisierten sich bei diesen Kontakten gewisse Schwerpunkte heraus?

Bruno Müller: Im Umfeld jeder Drupa wird jeweils geschrieben, was denn nun das Leitmotiv der Messe sei. Mir ist aufgefallen, dass an der Drupa 2012 viele Anbieter Möglichkeiten und Chancen aufgezeigt haben, wie man ein Printprodukt optimal präsentieren und so speziell wie möglich herstellen kann, damit es auffällt und so die Vorzüge von Print gegenüber den digitalen Medien hervorstechen. Deshalb ging es in vielen Gesprächen vor allem um die heutigen Marktanforderungen. Im Vordergrund standen weniger einzelne Maschinen als gesamte Systeme – und das kam mit unserem Drupa-Auftritt bestens rüber. Mir ist ausserdem aufgefallen, dass viele Kunden nicht nur Lösungen für heute suchen, sondern auch für morgen und übermorgen. Unsere Kunden sind auf der Suche nach Investitionssicherheit in einem Umfeld, das sich heutzutage schneller ändert als früher.

Die Drupa verzeichnete dieses Jahr rund 20 Prozent weniger Besucher als 2008. Haben Sie auf dem Müller Martini-Stand auch einen Negativtrend festgestellt?

Bruno Müller: Wir waren mit dem Besucherstrom, der nur wenig unter dem Niveau von 2008 lag, äusserst zufrieden. Unser Stand war sehr gut besucht, vor allem während der zahlreichen moderierten Systemvorführungen.

Nun misst sich der Erfolg eines Messeauftritts ja nicht nur in der Zahl der Besucher auf dem Stand, sondern insbesondere auch in den Verkäufen. Wie fällt Ihre Bilanz da aus?

Bruno Müller: Wenn man einen solch grossen Aufwand betreibt, um seine Innovationskraft und Marktleistung zu zeigen, will man natürlich auch Verkaufsabschlüsse sehen. Auch diesbezüglich schauen wir die Drupa als gelungen an. Wir konnten auf allen Kontinenten Verkäufe verzeichnen – insbesondere in den aufstrebenden Märkten wie beispielsweise Brasilien oder China. Aber auch in unseren traditionellen Märkten Nordamerika und Europa wurde in Müller Martini-Systeme investiert. Erfreulich ist auch, wie unsere MM Services-Module bei den Kunden angekommen sind. Viele Kunden haben sich auf dem Stand spontan zum Kauf eines Servicepakets entschieden.

atz / 26.05.2012

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