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Silberstreif zwischen Buchdeckeln


Gedrucktes zwischen Buchdeckeln wird auch künftig Leser finden. Davon zeigte sich Bernd Ahlmann, Executive Vice President der Division Trading bei Ferrostaal, überzeugt. Zum einen gebe es immer noch einen enormen Qualitätsunterschied, erklärte der Ferrostaal-Mann bei einer Pressekonferenz des weltweit größten, lieferantenunabhängigen Anbieters von Druckereiausrüstungen.


So übertreffe die Auflösung des Druckbildes selbst bei minimalen Anforderungen der Industrie die des neuesten iPads immer noch um den Faktor 10. Zum anderen habe der Buchdruck aber auch alle Chancen sich neue Märkte zu erschließen.

So habe sich gezeigt, dass sich der Markt für Bücher proportional zum Wirtschaftswachstum entwickelt: "Das wird", so der Ferrostaal-Manager, "für eine kräftige Dynamik in den Entwicklungs- und Schwellenländern sorgen. Hier sehen wir schon heute und auch für die nächsten Jahre einen deutlich zunehmenden Verbrauch von Druckpapier." Vor allem aber legten Prognosen nahe, dass in den kommenden Jahren der Selbstverlagsbereich (Beispiel Fotobücher) die Größenordnung des klassischen Buchgeschäfts erreichen könnte. Drucker und ihre Ausrüster dürften somit aus der Buchindustrie wieder mit einer Ausweitung ihrer Volumina rechnen. Ahlmann: "Dies würde einen Trend verstärken, den wir trotz aller Abgesänge auf das gedruckte Buch seit einiger Zeit auch bei unseren Kunden in aller Welt erkennen."

atz / 09.05.2012